Top 10: Die Highlights der IAA Frankfurt

Die Neuheiten auf der IAA sind zahlreich und vielfältig. Hier gibt’s die Highlights.

Veröffentlicht am 20.09.2013

Platz 10: Honda Civic Tourer

Honda Civic Tourer

Der Honda Civic Tourer bietet mehr Kofferraum als ein Skoda Octavia Combi – bei 20 Zentimetern weniger Außenlänge. Außerdem tut jedes Lebenszeichen von Honda gut und das Auto sieht gar nicht mal so schlecht aus (von manchen Blickwinkeln aus).

Platz 9: Citroën Grand C4 Picasso

Citroën Grand C4 Picasso

Seit dem Fiat Multipla hat sich kein Kompaktvan so weit rausgelehnt in Sachen Design. Citroën ist aber nicht aus dem Fenster gefallen – der Grand C4 Picasso ist fesch und smart. Und überzeugt mit viel Platz, Komfort und technischen Feinheiten: Massage-Sitze mit ausfahrbarer Unterschenkelauflage, Ein- und Ausparkautomatik, All-in-One-Touchscreen-Bedienung.

Platz 8: Mercedes-Benz GLA

Mercedes GLA

Mercedes hat sich eine gelungene, zweite Identität zugelegt mit der neuen Frontantriebs-Palette und baut diese Schiene weiter aus. Konsquente Erweiterung nach A, B und CLA: Der GLA, der mit Verspätung gegen X1 und Q3 antritt. Aber das stramme Design stimmt, die Aerodynamik ist Best in Class und fahrdynamisch muss sich ein Mercedes auch nichts nachsagen lassen.

Platz 7: Mazda3

Mazda3

Leider gelingt nicht jedem Hersteller die Erweiterung des Portfeuilles nach unten: Markenwerte brechen unter dem Preisdiktat zusammen, Designlinien werden mühsam in kleinere Abmessungen gestampft. Dem entflieht der Mazda3 mit Esprit und Leichtigkeit. Nach Mazda6 und CX-5 ist er das dritte, fesche, neue Modell mit frischen Motoren und auch sonst frischer Technik. Und jetzt warten wir auf den nächsten MX-5.

Platz 6: BMW M4 Concept

BMW M4 Coupé

Auch wenn manche mit den Spoilern und der Farbe nicht klar kommen: So ein M4 ist einfach geil. Und das darf er auch sein. Es fahren ohnehin viel zu viele BMW 316d herum. Und VW Tiguans. Da kommt auch das Giftgrüngelbgold wie der Honig im Kräutertee. Und die Fahrfreude sowieso.

Platz 5: Caterham Dreizylinder

Caterham Dreizylinder

Caterham Seven 165 heißt das Einstiegsmodell, ganz verstanden haben wir die Nummer noch nicht, der Fünfer steht anscheinend für die Euro 5-Norm, die das Auto erfüllt. Viel wichtiger ist: 82 PS, Turbo, fast kein Gewicht, halbwegs wenig Kohle, und den Fahrtwind des nächsten Frühlings gibt’s ins Gesicht. Produktionsbeginn im Jänner. Und Suzuki bekommt auch noch ein kleines Image-Update.

Platz 4: Corvette Stingray

Corvette

Eine der wenigen Sorten Auto, die Amerikaner gut zustande bringen (wenn nicht die einzige): Fetter Sportwagen, acht Zylinder, 6,2 Liter Hubraum. Nur das Bonbon-Design ist verloren gegangen. God bless America.

Platz 3: Mercedes S-Klasse Coupé

Mercedes S-Klasse Coupé

Schon die S-Klasse darf – ungeachtet aller China-Bling-Eskapaden – als gelungene Neuauflage angesehen werden. Und jetzt noch ein fettes Coupé, das es vielleicht sogar mit einem Bentley Continental GT aufnehmen kann. Langgestreckt, sehnig, technoid, so kann sich die neue Mercedes Design-Linie sehen lassen.

Platz 2: Volvo Concept Coupé

Volvo Coupé Dings

Schon klar, dieses Auto wird nie gebaut, aber hey, eine Hommage an das honorigen 780er-Coupé! Und wenn sich die Schweden schon mit den chinesischen Eigentümern um ihre schlichte Eleganz streiten müssen, dann muss man so einen klaren, schmucken Entwurf schon hervorheben. Und immerhin, die Tagfahrlichter und der beleuchtete Kühlergrill wird es in den nächsten XC90 schaffen.

Platz 1: Renault Initiale Paris

Renault Initiale Paris

Ein Renault auf Platz eins? Ja, weil erstens hat dieses Ding einen Stadtplan als Dach, zweitens ist die Farbe einfach nur zum Niederknien und drittens könnte das der nächste Espace werden. Nach 30 Jahren dröger Familienklitsche biegt der Espace also ins Crossovereck ab, und gleichzeitig macht Renault, wofür wir sie lieben: ungewöhnliche, witzige, innovative, originelle Autos bauen. Ein Auszug aus der Ahnengalerie: R4, Espace I, Scenic, Twingo, Avantime, Captur. Also, liebe Renault-Leute: Baut den Espace, baut ihn pompös, baut ihn mutig. Und bis nächstes Jahr schafft ihr es auch noch, einen ordentlichen Innenraum zu gestalten, der nicht peinlich nach Hyundai Sonata-Vorserie ausschaut.

Hier gibt’s alle IAA-Neuheiten auf einen Blick.

 


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