Teststrecke für selbstfahrende Autos zwischen Österreich, Ungarn und Slowenien geplant

Auf der Autobahn zwischen Graz, Maribor und Zalaegerszeg soll eine Teststrecke für selbstfahrende Fahrzeuge entstehen. Das sieht ein trilaterales Abkommen zwischen Österreich, Slowenien und Ungarn vor.

25.03.2018 Online Redaktion

Verkehrsminister Nobert Hofer (FPÖ) hat in Budapest ein trilaterales Abkommen zur Kooperation bei selbstfahrenden Fahrzeugen und E-Mobilität mit seinen ungarischen und slowenischen Amtskollegen unterzeichnet. Österreich, Ungarn und Slowenien wollen bei der Entwicklung von autonomen Fahrzeugen und der dafür notwendigen Infrastruktur sowie E-Mobilität kooperieren. Auf der Autobahn zwischen Graz, Maribor und Zalaegerszeg soll eine Teststrecke für selbstfahrende Fahrzeuge entstehen.

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Die Einrichtung einer Teststrecke für autonome Fahrzeuge hat laut dem ungarischen Wirtschaftsminister eine große Rolle für die Unterzeichnung der Grundsatzvereinbarung gespielt. Der slowenische Infrastrukturminister Peter Gaspersic sagte in Budapest, die slowenische Regierung wolle sich stärker mit elektrischen und autonomen Fahrzeuge beschäftigen. Die Absichtserklärung sei ein großer Schritt “in Richtung einer positiven Zukunft” für die Europäische Union, zitiert die staatliche ungarische Nachrichtenagentur MTI den österreichischen Verkehrsminister Hofer. Die Kooperation gebe den drei Staaten einen Wettbewerbsvorteil, sagte der ungarische Wirtschaftsminister Mihaly Varga bei der Unterzeichnung der Grundsatzvereinbarung.

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