Lexus RC 300h: Des Geigers Echo

Der Sportcoupé-Neuling als Hybrid ist eine Mischwelt aus Wohlfühl-Leichtigkeit, stromforcierter Freude und mechanischen Versatzstücken als emotionale Haltegriffe.

Autorevue Magazin
Veröffentlicht am 13.05.2016

Nicht gleich den Menü-Knopf links am Lenkrad drücken. Bitte. Der bringt nämlich die Zeitebenen durcheinander. Gestern und heute. Er lässt den Tacho seitlich wegfahren. Nicht als Animation. Als MECHANISCHEN Vorgang, Surr-Geräusch inklusive. Darüber würde man in einem Sportwagen wie dem RC an sich nicht ins Grübeln geraten. Aber hier? 300h. H für Hybrid, das verursacht die Zeitfluss-Turbulenzen. In den Tiefen der Karosserie herrscht nämlich dieses Strom-in-Bereitschaft-Schweigen. Das mechanische Tacho-Surren tritt auf, wie ein letztes Echo der Geiger im Orchestergraben. Inspiriert vom Supersportler LFA. Man kann das also als Reminiszenz verstehen (wie auch die Fußfeststellbremse und das klassisch versperrbare Handschuhfach).

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