Jürgen Skarwan

Honda S2000: Gas statt lenken

Der Spaß beginnt schon beim Einlenken in den Fließverkehr

Autorevue Magazin
Veröffentlicht am 22.11.2016

Dies ist ein Artikel aus der Autorevue vom März 2001.

Literatur zum Honda S 2000: AR 6/1999, AR 9/2000.

Mit dem S2000 hat sich Honda wieder back to the roots erfunden, wie damals, als sich die kleinen Sportwagen so brisant wie Motorräder bewegen, drehen und schalten ließen. Der S2000 findet heute zwischen Z3, SLK und Boxster ein erstaunlich freies Markt-Umfeld vor, obwohl er nichts als die grundklassische Konfiguration besitzt: Zwei Sitze, Stoffdach, längs eingebauter Vierzylindermotor vorn, zwei Liter Hubraum, 240 PS, Hinterradantrieb via Sechsganggetriebe. Das ist alles von einer wunderbaren Eindeutigkeit, aber tief ins Detail verfeinert. Das beginnt beim Doppel-Y-Rahmen von höchster Steifigkeit, findet sich in der perfekten Gewichtsbalance vorne/hinten, und im Präzisionswerk von Alumotor rotiert, was gefragt und teuer ist: geschmiedete Alukolben, geschmiedete Alupleuel, hohlgebohrte Nockenwellen, laufleichte Rollenschlepphebel; dazu gibt es Edelstahl-Ansauganlage, motornahen Metall-Kat, zwei Lambdasonden und die Edelstahl-Abgasanlage.

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