Suzuki SX4 S-Cross Testbericht
Der neue Suzuki SX4 S-Cross ist seiner Kundschaft entwachsen.
 

Vorstellung: Suzuki SX4 S-Cross

Der Suzuki SX4 S-Cross ist der Grundstein für eine Modelloffensive. Was den Wachstumsschub erklärt.

18.06.2013 Online Redaktion

Um den neuen Suzuki SX4 S-Cross zu verstehen, muss die Marke verstanden werden. Die steht derzeit bei 2,5 Millionen Fahrzeugen pro Jahr. Das sind 500.000 verkaufte Stück weniger als im besten Jahr. Und genau zu dieser magischen Marke will Suzuki wieder hin. Nach eigenen Angaben lebte man bei Suzuki vorsichtig und sparsam in den letzten Jahren. So waren zwar einerseits keine großen Sprünge drin, andererseits blieb die große Katharsis aus.

SX4: Grundstein der Modelloffensive

Oder anders: der neue Suzuki SX4 S-Cross ist das erste neue Auto seit drei Jahren, aber auch das erste von fünf neuen bis 2016.

Suzuki SX4 S-Cross Testbericht

Suzuki SX4 S-Cross.

Fünf neue Modelle braucht es allerdings auch, um die Rangordnung bei Suzuki wiederherzustellen. Denn der neue SX4 S-Cross ist fünfzehn Zentimeter länger als sein Vorgänger und deutliche erwachsener gezeichnet. Genau genommen hat sich der SX4 so weit von seiner angestammten Käuferschicht entfernt, dass diese derzeit ohne Auto von Suzuki dastehen. Die Suzuki-Vertreter aus Europa wollten gar einen anderen Namen für das SUV. S-Cross sollte er heißen. Doch die Japaner bestanden auf SX4 und degradierten den Namensvorschlag zum ergänzenden Kürzel.

Um die Kunden wieder abzuholen, kommt alsbald ein neues Mini-SUV mit rund vier Meter Länge unterhalb des SX4 und ein Kompakt-SUV zwischen SX4 und Grand Vitara. Letzterer müsste dann wertiger gestaltet werden, um Abstand zu schaffen.

Die Motoren im Suzuki SX4 S-Cross

Bei der Motorenentwicklung blieb der große Sprung aus. Es stehen zwei Aggregate zur Wahl ein Diesel und ein Benziner. Beide Motoren haben jeweils 1,6 Liter Hubraum und 120 PS. Der Diesel (4,2 Liter auf hundert Kilometer) kommt allerdings mit 320 Newtonmeter, der Benziner (5,4 Liter) muss mit 156 Newtonmeter auskommen.

Suzuki SX4 S-Cross Testbericht

Unten: Allraddrehrädchen.

Der Benziner wird in den Zulassungszahlen eine Randnotiz bleiben. Der neue Suzuki SX4 S-Cross ist zu groß, als das Benziner noch eine große Rolle spielen. Einerseits. Andererseits zieht dieser ­Motor keine Wurst vom Teller. Ab 2500 Touren fängt er mit der Arbeit an, klingt dann aber alsbald angestrengt. Viel Schaltarbeit ist gefragt. Der Dieselmotor ist mit doppelt so viel Drehmoment gefälliger.

Der Benzinmotor wird serienmäßig mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe kombiniert, der Dieselmotor bekam sechs Gänge spendiert. Eine optionale CVT-Automatik wird später folgen.

Der Allradantrieb heißt jetzt Allgrip, das dazugehörige Drehrad steuert Motor- und ESP-Kennfelder. Der Auto-Modus versucht den Kraftstoffverbrauch zu minimieren, der Sportmodus schärft das Ansprechverhalten von Gas- und Bremspedal. Snow ist für das Vorwärtskommen auf ­rutschigen Fahrbahnen, und im Lock-Modus befreit sich das Auto aus Schlamm und Sand (wo er sich dank Snow ja eigentlich nicht festfahren wird).

Suzuki SX4 S-Cross Testbericht

SUV moderner Prägung.

Suzuki SX4 S-Cross Preise in Österreich

Der Verkauf beginnt im Oktober. Die endgültigen ­Österreichpreise stehen noch nicht fest. Der Einstiegspreis (Frontgetriebener Benziner in Basisausstattung) soll unter 20.000 Euro bleiben, der Höchstpreis (Allrad, Diesel, Topausstattung) soll unter 30.000 Euro bleiben.

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