Subaru Trezia Exterieur Statisch Seite
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Vorstellung: Subaru Trezia

Subaru Trezia, der vollwertige Micro-Van als Brennpunkt der Vernunft.

29.03.2011 Online Redaktion

Der Subaru Trezia erfüllt alle Klischees des japanischen ­Automobilbaus – die konsequente Witzlosigkeit wird durch ebenso konsequente Alltagstauglichkeit kompensiert.

Das beginnt beim gut abschätzbaren Karosseriewürfel und setzt sich im Innenraum fort, der erstaunlich viel Platz bietet: Vier Leute plus Gepäck finden bequem Platz auf knapp vier Meter Auto, der ebene ­Boden im Fond ermöglicht es einem fünften Passagier zudem, seine Füße unterzubringen. Die Bedienung erfolgt ohne Überraschungen, die Armaturen sind gut ablesbar, mit Ausnahme des Zentraldisplays, dessen Informationsüberangebot in ein Suchspiel mündet, speziell bei der MMT-Version.

Letztere stellt den Gipfel des entspannten Dahinkullerns dar, nervt bei voller Beschleunigung aber mit dem klassischen Problem automatisierter Getriebe: Man fühlt sich irgendwie verloren in den Pausen zwischen den Gängen. Das MMT-Getriebe ist als ­Option für die Dieselversion erhältlich, Subaru spricht von einer Unique Selling Propo­sition (derlei bietet der bau­gleiche Toyota Verso-S nämlich nicht). Aber auch das manuelle Getriebe macht aus dem Trezia keine Rakete, generell kann das Fahrkapitel mit zwei Worten zusammengefasst werden: Er fährt. Lenkung, Fahrwerk, Motoren, alles arbeitet unauffällig im Hintergrund.

Der Diesel gefällt mit harmonischem Drehmoment­verlauf und zurückhaltender Akustik, der Benziner gibt sich erwartungsgemäß zahmer im Antritt. Die Triebwerke stammen von ­Toyota, Subaru betont aber, dass diesmal nicht nur das Logo auf ein fertiges Modell gepappt wurde, sondern der Trezia das Produkt einer gemeinsamen Entwicklungsarbeit ist.

Etwas kompliziert ist die Modellpolitik: von den drei Motorisierungen (1,3i 99 PS/ 73 kW, 1,5i 125 PS/92 kW und 1,4D 90 PS/66 kW) werden die beiden schwächeren nach ­Europa exportiert. Allrad­antrieb ist möglich, aber nur für die Top-Motorisierung, ergo nicht bei uns. (Muss man das verstehen, Subaru?) Ausstattungslinien gibt es hierzulande zwei: Classic (für den ­Benziner) und Comfort. Ein Luxuspaket (Panorama­dach, Rückfahrkamera) wird nur
auf Werksbestellung geliefert. ­Subaru rechnet mit zwei Drittel Dieselanteil, als Starter­bonus gibt’s den Selbstzünder im ersten Monat zum Preis des Benziners.

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