subaru forester diesel d sport front vorne seite
Das autogewordene Flanellhemd. Schön, dass es so etwas gibt.
 

Testbericht: Subaru Forester 2,0 D Sport

Wie der Name, so nicht das Auto. Und doch hat sich der neue Forester eine Spur Geländyness bewahrt, zumindest optisch.

06.10.2013 Autorevue Magazin

Unter den SUVs ist der Subaru Forester anfangs einer der eher unsuvigen gewesen – also mehr Geländewagen. Das hat sich mit der Zeit gemildert, wie so vieles, und die aktuelle Generation, die vierte nunmehr, ist vergleichsweise zivil geworden. Allrad für alle ist bei Subaru klar, aber in der von uns getesteten kleinen Dieselversion mit 147 PS ist es nicht die X-Mode-Version mit Bergabfahrassistent und Vernetzung von Allrad mit Stabilitätsprogramm, sondern die einfachere Variante, permanent mit Zentraldifferenzial.

Es reicht aus. Als wir das Auto testeten, regierte noch das Frühlings-Schneechaos, und wir pflügten ungerührt durch dieses hindurch, im ­Falle des Parkens auf Schnee­haufen auch darüber hinweg.

subaru forester diesel d sport innenraum sitze cockpit armaturen glasdach

Als der Schnee dann endlich weg war, betraf uns auch der Allradantrieb praktisch nicht mehr.

Trotz der nun moderneren Anmutung, vor allem optisch und von außen, ist der Forester noch immer ein bissl ein kariertes Flanellhemd. Es ist gut, dass es so was gibt. Dieses Auto ist ein Versprechen an Robustheit, Zuverlässigkeit und Zielerreichung. Naturgemäß ist das Auto gewachsen, man sitzt jetzt auch höher.

Der Innenraum, zumal der Armaturenbereich, ist eine ­gelungene Komposition aus ­diversen Plastikvarianten, die in ­unterschiedlichen Grau- und Silbertönen eingesetzt sind. Das würde man jetzt in einer Limousine etwas schal finden, hier aber passt es gut, denn es vermittelt Tradition und ­Kostenwahrheit. Dass es viele Ablagen und gute Langstreckensitze gibt, ist auch super.

subaru forester diesel d sport display

Der einzige Dieselboxer der Welt soll besonders laufruhig sein. Laufruhig ist er wohl – allerdings nicht auffällig mehr als gut weggedämmte, konventionelle Diesel.

Auffällig hingegen die harten Stöße, die bei Querrillen ins Cockpit finden, ein Glück, dass wir noch die zweiten Zähne haben.

Klares Asset ist die Ausstattung. Im obersten von drei Niveaus (Sport) verbleibt nur der Metallic-Lack als Extra.

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