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Skoda Vision X: Kompaktgeschwader in Genf

Mit dem Skoda Vision X komplettiert der Konzern den Kompakt-SUV-Kader, der auf dem VW Polo basiert. Es wird kompliziert.

01.02.2018 Online Redaktion

Ein Kleinwagen-SUV also. Skoda präsentiert in Genf die Studie Vision X. Das Fahrzeug ist ein weiterer Baustein im konzernübergreifenden Modellpalettenpuzzle. Dessen Eckpunkte sind der Seat Arona, der VW T-Cross, der erwähnte Skoda Vision X und der VW Polo, auf dessen Technik all dieses „Urban Crossover“, wie Skoda die Studie nennt, basieren.

Skoda Vision X komplettiert das Puzzle

Details nennt Skoda noch keine. Die Marke zeigte lediglich vorab die Skizzen, die zeigen sollen, wie sich die Skoda-Formensprache in das nächstkleinere Modell übertragen lässt. Geht man vom Seat Arona aus, dürften fünf unterschiedliche Aggregate Einzug halten. Ein Dreizylinder-Benziner mit 95 PS oder 115 PS . Ein 1,5-Liter Vierzylinder TSI mit 150 PS. Sowie ein 1,6-Liter TDI, der wahlweise mit 95 PS oder 115 PS zu haben ist.

Skoda Vision X Autosalon Genf Skizze
© Bild: Skoda

Ähnlich dürfte es sich auch bei den Getrieben verhalten: manuelle Fünfgangschaltungen dürften den günstigen Einstieg machen, je nach Motorisierung dürften dann manuelle Sechsganggetriebe und Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe folgen.

Welchen Namen der Skoda Vision X bekommt, sobald er auf den Markt kommt, ist ebenfalls noch nicht geklärt. Wir tippen auf etwas „K“, schließlich muss er die Corporate Identity von Kodiaq und Karoq nach unten abrunden.

Ein Polo für alle Marken

Der Skizzen des Innenraums – auf denen ein üppiges Display und eine schwungvoll-moderne Mittelkonsole zu sehen sind – legen nahe, dass es, wie schon im Seat Arona, reichlich Hinwendungen zu Moderne geben dürfte. Soll heißen: induktives Laden von Mobiltelefonen, und das, was der VW Konzern ein „digitales Cockpit“ nennt. Also zum Beispiel eine Sprachsteuerung der Fahrzeugfunktionen über Alexa von Amazon.

Skoda Vision X Autosalon Genf Skizze
© Bild: Skoda

Auf einen Allradantrieb dürfte auch Skoda verzichten. Es wäre, neben dem Opel Mokka, das einzige Fahrzeug mit Verbundlenker-Hinterachse und Allrad.

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