Seat Tango Concept

Junges Blut

Die Leute um den Chef-Stylisten Walter de Silva wissen, wie man die Klaviatur der Leidenschaften bedient

Autorevue Magazin
Veröffentlicht am 17.05.2013

Seat ist auf dem Weg, eine absolut begehrliche Marke zu werden: Sportlich, einzigartig schön, technisch auf der Höhe der Zeit und trotzdem nicht ­teuer. Der Tango ist aber erst die ­Leseprobe aus einem fortgeschrittenen Kapitel, zu dem wir uns noch nicht vorgearbeitet ­haben. Erst muss nächstes Jahr der neue Ibiza kommen und den Boden für diese erklärte Seat-Zukunft vorbereiten, dann wird ein Sportcoupé à la Tango denkbar. Andernfalls, sagt einer der Designer, würden die Seat-Fahrer von heute aus allen Wolken fallen.
Wie man mit dem Tango aus allen Wolken fällt, geht so: Tango sieht aus wie die Faust eines ­Erzengels. Auf 368 Zentimeter Länge ist ein wahnsinnig dichter Roadster versammelt, der sich vor der Windschutzscheibe zu größter Höhe aufbauscht und zum Heck hin scharf abfällt. Als Bodengruppe dient, worauf auch Skoda Fabia, der neue VW Polo und der nächste Ibiza bauen, drüber spannt sich eine der WRC-Technik entlehnte Rohrkonstruktion. Vorne quer eingebaut liegt der bekannte VW-Vierzylinder-Turbo. 180 PS, die den Tango in 7 Sekunden auf Hundert bringen. Nicht etwa theoretisch, diese Studie kann richtig fahren.

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