Seat Altea XL dyn rechts
Den Altea gibt's eh schon länger.
 

Testbericht: Seat Altea XL4 2,0 TDI Style

Der Antrieb zum Winter ist jetzt auch im Altea XL zu haben. Fehlt nur noch der Winter.

01.01.2012 Autorevue Magazin

Falls jemand den Seat Altea als einen der sportlichsten Kompaktvans ein wenig aus den Augen verloren hat: Als 19 cm längerer XL gibt es ihn ebenso wie den kürzeren Altea und den hemdsärmeligen Altea Freetrack mit hemdsärmeliger Bodenfreiheit und hemdsärmeliger Rundumverkleidung – nach der, na ja, Stufenheckversion Toledo mit dem etwas auffälligen Hintern früge ohnedies niemand mehr, gäbe es sie noch, weshalb es sie schon länger nicht mehr gibt. Die Altea-Baureihe verbucht heuer von Jänner bis inklusive Oktober 2.270 Neuzulassungen, gar kein so schlechtes Ergebnis verglichen mit den 4.002 neu zugelassenen VW Touran oder den 3.072 verkauften Ford C-Max. Dennoch ist frischer Schwung gefragt, so ist der Altea XL jetzt auch wieder mit Allradantrieb zu haben, einzig in Kombination mit dem 140-PS-TDI: Eine mehrheitsfähige Kombination für alle, die 23.990,– Euro aufwärts (unser Altea XL4 2,0 TDI Style kostet 27.790 Euro) in ihr Auto investieren wollen.

Seat Altea XL stat vorne

Der Allradantrieb wird, wie bei VW und Seat üblich, per Haldexkupplung eingespannt, wenn er benötigt wird:

Statt den Vorderrädern alleine wird dann auch den hinteren Antriebskraft zugespielt, und zwar flink und punktgenau. Das Wesen des Allradantriebs ist die Unauffälligkeit: Ohne Federlesens wird die Traktion wieder eingesammelt, bevor sie entgleitet, als Fahrer merkt man im Idealfall nichts davon.

Seat Altea XL hinten

Akustisch unauffällig arbeitet im Seat Altea auch der 2,0-l-TDI, beim Vortrieb aber ist er präsent, sofern man seine 320 Nm und 140 PS abruft:

Die Kraftentfaltung hebt mit einer Mühelosigkeit an, die auch von etwas freudigerer Alltagsgestaltung nicht bloßgestellt wird. Die ebenfalls erhältliche 170-PS-Version des Zweiliter-TDI geht nicht ab, sie ist wie der 1,6 TDI mit 105 PS auch nur im Fronttriebler zu haben. In ihrer Gesamtperformance wirkt die Antriebseinheit im Altea XL4 2,0 TDI also absolut stimmig und harmonisch, das Auto drumherum lässt auch nur wenige Kritikpunkte zu: Die Federung ist für ein familientaugliches Auto eher trocken abgestimmt, das Hoppeln auf mancher Autobahn kratzt dann doch etwas am souveränen Gesamtbild. Der Kofferraum ist groß, nämlich 530 bis 1605 l, und zwischen diesen beiden Maßen steht das Sitzumlegen. Zwar spielt die Variabilität der fünf Sitze am neuesten Stand, beim Umklappen ist allerdings etwas mehr Kraft nötig als im Klassenschnitt, und beim anschließenden Aufstellen der Lehnen ebenso.

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