Saab 9-5 Exterieur dynamisch Front
Lange Zeit sah es verdammt düster aus um Saab.
 

Vorstellung: Saab 9-5

Mit dem 9-5 soll der Neustart gelingen.

14.08.2010 Autorevue Magazin

Victor Muller ist der Held von Trollhättan, der Heimatstadt Saabs. Er, niederländischer Geschäftsmann und Spyker-CEO, hat Saab gekauft und somit die Firma vor der Liquidation bewahrt – dank ihm haben mehr als 3000 Menschen ihre Arbeit behalten. Und er hat neben charismatischem Auftreten vor allem eines: Feingefühl für die Marke. „Saabishness“ lautet das Zauberwort – man müsse wieder zurück zu den Wurzeln und weg von dem Ruf, bessere Opel zu bauen.

Dass sich großartige Eigenentwicklungen bei dieser Unternehmensgröße kaum ausgehen, scheint klar. Daher setzt Muller auch auf Technologietransfer, um die Kosten/Stückzahl-Rechnung niedrig zu halten. Mit 100.000 Autos pro Jahr würde Saab profitabel werden, letztes Jahr war es die Hälfte. Neue Produkte sollen das Geschäft beleben: Der Crossover 9-4X kommt noch heuer im Herbst, 2011 der 9-5 Sportcombi, 2012 der neue 9-3. Und zwischendurch erwähnt Muller immer wieder einen Premium-Kleinwagen im Geiste des 92.

Im Teileregal von GM kann man sich bis 2024 bedienen, muss aber nicht. „Bis vor kurzem hätte beispielsweise niemand gedacht, dass Mercedes und Renault gemeinsam an einem Kleinwagen arbeiten werden“, meint Muller. Und somit scheint klar, dass sich die angesprochene „Saabishness“ zukünftig über das ­Design definieren wird.

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