Renault Twingo
Der Twingo wurde kräftig aufgepeppt.
 

Vorstellung: Renault Twingo

Nach vier eher glanzlosen Jahren kommt endlich wieder Farbe in den Zwerg, vor allem beim Design. Plus: Faltdach fürs Frühjahr!

13.02.2012 Autorevue Magazin

Das aktuelle Facelift des Renault Twingo zu einem Satz verdichtet: Endlich sieht er so aus, wie er schon 2007 hätte aussehen sollen, wären damals Fans und nicht Leute mit Rechenstiften befragt worden. Daher ist der Twingo der Jahre 2007 bis 2011 auch im Straßenbild so unauffällig untergetaucht. Es war überhaupt Renaults Phase angewandter Mutlosigkeit, die soeben heftig beendet wird: Wie sich der neue Designchef Laurens van den Acker die ­Zukunft vorstellt, steht auf ­Seite 44. Wie er die neue Linie erstmals umsetzt, zeigt der neue Twingo: Vorne gibt’s wieder ein Gesicht, das man sich merkt, und zwar gerne.

Der Rhombus sitzt prominent in der Mitte, die Nebelscheinwerfer sorgen für markante Akzente, gesamt ergibt sich eine freudig das Straßenbild erfrischende Grafik. Hinten gibt’s eine gewölbtere Heckklappe, der kleine Zusatzleuchten implantiert wurden, aber am endgültigen Renault-Heck­design arbeitet Laurens von den Acker ja noch.

Renault Twingo

Es sind auch wieder Farbtupfer für innen verfügbar (bunte Rahmen um die Lüftungsdüsen, zum Beispiel), die wunderbar den Ur-Twingo ­zitieren, die Funktionalität bleibt richtungsweisend wie bisher: Gegen Aufpreis (in ­Serie beim Gordini) sind zwei längs verschiebbare hintere Einzelsitze zu haben, die zwischen Kofferraum und Knie­freiheit wählen lassen.

Die Motoren wurden Richtung Sparsamkeit gebürstet, beim 1,2 16V mit 75 PS will gut stadt- und landtaugliche Agilität mit 5,1 l/100 km aufgewogen werden, mit dem Quickshift-Getriebe werden 5,6 draus. Noch fröhlicher spielt der Twingo TCe 100 Gordini GT seine 102 PS aus, dank Turbo liegen die 155 Nm schon bei 3500 U/min bereit. Erste Fahreindrücke zeigen die Freude, mit der er die Leistung ausspielt, die Gordini-Sitze mit stärker konturierten Seitenwangen sorgen für Halt, der Federungskomfort bleibt alltagstauglich, und der Sound ließe sich gewiss per Auspuff nachschärfen. Stadtfahren wird mit dem Twingo Gordini jedenfalls zum fröhlichen ­Lückensuchen, auf der anderen Seite des Spektrums sind auch 130 km/h auf der Autobahn ohne Anstrengung darstellbar.

Das Glas-Panoramadach ist noch immer zu haben, und endlich gibt’s auch wieder ein Stoff-Faltdach. Es wird rechtzeitig zum Frühling auch in Österreich zu haben sein.

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