Renault Megane CC Exterieur Dynamisch Heck
Die Schöne dieses Sommers ist eine ohne Zicken und Zacken.
 

Testbericht: Renault Mégane CC

Ganz dem gelassenen Amusement verschrieben, das jetzt Chillen heißt.

16.08.2010 Autorevue Magazin

Das Glasdach ist natürlich die Überdrüberpointe, ein Cabrio mit Glasdach verschafft den maximalen Himmelsgewinn. Annäherungsweise wird das Cabriofahren dadurch zum Ganzjahressport, wie das ähnlich elegante Tennisspiel. Und dann ist die Sache stylish ohne Ende, erhöht weiterhin das Auto, welches ja insgesamt schon, im Kontext dessen, was heute an Cabrios und Coupés und Mischformen herumfährt, makellos genannt werden kann: So ganz ohne überflüssiges Designertschackiquacki steht das Auto da wie von wissender Windsbraut selbst aus Marmor herausgeblasen. Überhaupt in dieser Farbe. Schön!

Steht andererseits die Sonne im Zenit, wird das Dach, obwohl stark getönt, seinem Auftrag als Sonnenschutz kaum gerecht, auch mit vorgezogener Rouleau nicht, denn die ist sozusagen porös. An dieser Stelle taxfrei ein Stück Servicecharakter: Führen Sie stets eine Ausgabe der deutschen Wochenzeitung „Die Zeit“ mit. Diese, in entfaltetem Zustand, wird großflächig ­zwischen Jalousie und Dach geschoben, hält die Sonne draußen, bietet bei längeren Staus zudem anregenden Lesestoff und insgesamt immer wieder mal eine schöne Gelegenheit zu leger-durchgeistigter Außendarstellung.

Wenn Sie die letzte Auto­revue gelesen haben, wissen Sie schon, durch welchen Trick das Mégane Coupé-Cabriolet so wohlproportioniert ist. Für alle anderen: Die Windschutzscheibe ist zwar sehr weit vorne, wie bei CCs üblich. Da aber die Motorhaube künstlich hochgezogen wurde und dadurch erst weiter hinten auf die Scheibe auftrifft, wirkt das Auto vorne länger und im ­Gesamtprofil ausbalanciert.

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