Jürgen Skarwan
Porsche 911 GT3 RS 2015 ultraviolett gerhard berger

Das pure Glück – Gerhard Berger im Porsche 911 GT3 RS

Porschefahren auf höchstem Niveau. Damals und vor allem heute.
Von: Gerhard Berger. Aufzeichnung: Christian Kornherr.

Autorevue Magazin
Veröffentlicht am 04.11.2015

Durch meine Renngeschichte fühle ich mich natürlich mehr bei Ferrari daheim, aber in meiner Jugend war ich ein totaler Porsche-Fan. Mein erstes Auto war ein Porsche Turbo, den hab’ ich mit 18, also praktisch als Kind, meinem Vater rausgerissen. Mit dem war ich dann vorwiegend quer unterwegs, lange bevor ich Rennen gefahren bin. Total hardcore das Ding, Power ohne Ende, kaum hatte ich neue Reifen aufgezogen, waren sie schon wieder abgefahren. 270 ist der gegangen, und zwar überall. Also wirklich überall, auch dort, wo wir uns das heute nimmer vorstellen können. Das waren halt noch ganz andere Zeiten. Jung und unerschrocken, wie ich war, bin ich auf dem Weg nach Wien vielleicht vier, fünf Mal vom Vollgas gegangen, davon einmal an der Grenze und einmal fürs Tanken. Deshalb sind auch dauernd die Turbos verglüht, aber das ging immer auf Garantie. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, dass irgendetwas in meiner Rennfahrerkarriere auch nur annähernd so gefährlich war wie mein erstes Auto. Ich sag’ immer: Der Dreiliter-Turbo war meine Fahrschule für die Formel 1.

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