Porsche 911 GT2 RS: Der Performinator

Bei 700 PS an der Hinterachse hört sich das digitale Autofahren im Porsche 911 GT2 RS auf.

Autorevue Magazin
Veröffentlicht am 28.11.2017

Ein Artikel aus der Autorevue vom Dezember 2017

Der einzige Pokal, den dieses Auto NICHT gewinnen wird: den für Design und Schönheit. Zu zerklüftet, zu brachial, zu unharmonisch kommt der 911 in seiner wildesten Form des Weges. Vor allem die Kombination aus (immerhin nur optionalem) rotem Interieur, schwarzem Carbon und womöglich noch gelbem Lack erinnert an den Feuchttraum eines durchgeknallten Anhängers deutschen Hufballspiels. Und trotzdem: Wenn es möglich wäre, müsste man in der Sekunde all seinen Besitz flüssig machen, unter die Brücke ziehen, den größten Kredit aufnehmen, den die Bank hergibt, und einen Porsche 911 GT2 RS kaufen. In Gelb. Mit schwarzem Carbon. Und rotem Innenleben. Es wäre mit ziemlicher Sicherheit der beste Deal, den man im Moment machen könnte, eine Zusatzversicherung mit emotionalem Mehrwert. Der Grund dafür ist einfach: 6:47,3.

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