Radargeräte auf Zivilfahrzeugen

Sie sind an der Front von Zivilfahrzeugen angebracht und dienen zur Messung von Geschwindigkeitsübertretungen, die Rede ist von mobilen Radargeräten.

09.06.2017 APA

Mobile Radargeräte an Zivilfahrzeugen: Obwohl sie bereits seit fünf Jahren in Verwendung sind, macht derzeit ein Foto im Internet die Runde. Darauf ist ein Auto zu sehen auf welches die Wiener Polizei ein mobiles Radargerät montiert hat. Derzeit sind 5 solcher Geräte im Einsatz.

Wie sieht so ein mobiles Radargerät aus?

Das Foto stammt von einem Wiener, der es auf Twitter hochgeladen hatte:

Wo sind die mobilen Radargeräte montiert?

Die Radarwellen-Geräte sind vorne auf abgestellten Fahrzeugen der Zivilstreife montiert. Ein Teil ist innen verbaut, einen Teil sieht man außen über der Nummerntafel des Autos. Die Messgeräte sind so ausgelegt, dass beide Fahrtrichtungen erfasst werden können. Weiters können sie unterscheiden, ob es sich um einen Pkw oder Lkw handelt.

Wie funktionieren diese mobilen Radargeräte?

Die durch das Gerät ausgestrahlten Radarwellen werden von Objekten im Nahbereich reflektiert. “Wie bei Fledermäusen”, sagt Polizeisprecher Peter Eidenberger. Durch die reflektierten Wellen wird ein Bewegungsbild des Objekts erstellt und daraus die Geschwindigkeit errechnet. Außerdem wird ein Foto gemacht, das als Beweis für die ausgestellte Anonymverfügung gilt.

Arten der Geschwindigkeitsmessungen

Neben den bekannten fixen Radarboxen und den mobilen “Laserpistolen” bietet die “Radar-Spürnase” eine weitere Möglichkeit zur Messung der Geschwindigkeit im Straßenverkehr. “Aber schon lange”, betonte Eidenberger. “Und in fünf Jahren gibt es sicher schon wieder neue Methoden.”

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