Testbericht: Peugeot 4007

Gepflegte Landpartie – jetzt auch mit Doppelkupplung.

01.01.2010 Autorevue Magazin

Der technische Kern des 4007 stammt bekanntlich von Mitsubishi, was man beispielsweise an der speziellen Art des Allradantriebs erkennt, der ein permanenter ist, den man aber auf der Langstrecke zum Hecktriebler reduzieren kann, um ein bisschen Sprit zu sparen. Dieses Konzept wurde nun durch ein Doppelkupplungsgetriebe erweitert, das ebenfalls von Mitsubishi stammt. Keine einfache Sache, immerhin muss man sich mit dem tollen Direktschaltgetriebe von VW messen lassen.
Und wir können gleich Entwarnung geben: Auch diese technische Lösung mit sechs Gängen, die sich selbständig sortieren, funktioniert einwandfrei. Kein Reißen, kein Ruckeln beim Losfahren, es folgt eine harmonische Kraftentfaltung über alle Betriebsbereiche, zu der auch der leise und laufruhige französische Common-Rail-Diesel beiträgt.
Wo ist dann der Haken? Während es anderen Herstellern mitunter gelingt, mit Doppelkupplungsgetriebe niedrigere Verbräuche darzustellen als mit Schaltgetriebe, konsumiert der DCS-6 etwas mehr als die manuelle Variante, aber nicht so viel mehr, wie dies etwa mit einer Wandlerautomatik der Fall wäre. Tatsache ist: Fahrleistungen, Fahrkomfort und Verbrauch sind gut ausbalanciert. Dass man über Lenkradpaddles auch manuell schalten kann, übersieht man in der gelassenen Atmosphäre ebenso leicht wie die Möglichkeit einer sportlichen Schaltcharakteristik auf Knopfdruck

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