Der Opel Meriva 1.6 CDTI
Optisch hat sich der Meriva kaum verändert.
 

Vorstellung: Opel Meriva 1.6 CDTI

Der Autobauer Opel bringt eine Neuauflage des Merivas. Die genauen Änderungen sind erst auf den zweiten, dritten Blick erkennbar. Dennoch: Der 136 PS starke Topdiesel gefällt.

23.01.2014 Press Inform

Der Opel Meriva ist bei seiner Markteinführung im Jahr 2010 vor allem durch die gegenläufig zu öffnenden Seitentüren aufgefallen, diese sind sowas wie das Markenzeichen des Rüsselsheimers. Jetzt kommt die Neuauflage, mit einem neuen Diesel-Motor: der Opel Meriva 1.6 CDTI._Opel-Meriva-1.6-CDTI-innen

Die Türen als Spezialität

Navigation, Vernetzung, Innenraumdetails und Motoren – hier verlangen auch junge Familien und Senioren längst nach mehr. Optisch hat Opel die Modellpflege zaghaft ausfallen lassen: Ein paar neue Rückleuchten und eine nur leicht geänderte Front dürften denen kaum auffallen, für die es sonst wichtigeres als das eigene Auto gibt. Doch die praktischen Vorteile bleiben: vier weit öffnende Türen garantieren einen einfachen Ein- und Ausstieg. Nur ohne die B-Säule ginge es noch einfacher. _Opel-Meriva-1.6-CDTI-raumaufteilung

Möbeltetris im Meriva

Die Sitze in der zweiten Reihe lassen sich vielfältig verstellen und der Laderaum je nach Fondbestuhlung von 400 auf bis zu 1.500 Liter erweitern. Die Materialien im Innenraum sind jedoch auch nach der Modellpflege wenig hochwertig. Unterschiedliche Farbgebungen und Narbungen stören das verwöhnte Auge._Opel-Meriva-1.6-CDTI-innen2

Jede Menge Ablagen

Der neue Navigationsbildschirm mit einfacher Integration von Smartphonen gefällt, kann jedoch ohne die sinnvolle Nutzung intelligenter Apps nur ein erster Zwischenschritt sein. 31 alltagstaugliche Ablagen lassen eine Getränkefalschen ebenso locker im Innenraum unterbringen wie Kaffeebecher, Tablet-PC oder Gummibärchentüte für den nächsten Kurztrip zu Oma oder Onkel._Opel-Meriva-1.6-CDTI-ruckbank

Ermüdungsfreies Fahren durch passende Sitze

Die dünn gepolsterten, aber mit genügend Seitenhalt und Oberschenkelauflage versehenen Sitze garantieren auch auf langen Strecken ermüdungsfreies Fahren. Opel verweist nicht ohne Stolz darauf, dass die Option Sitzheizung in Verbindung mit Lenkradheizung zuletzt die mit Abstand meistgewählte Sonderausstattung war – immerhin drei Viertel aller Merivas wurden 2013 damit ausgestattet._Opel-Meriva-1.6-CDTI-display2

Was dem Meriva fehlt, sind Innovationen

Fahrerassistenzsysteme, wie sie zumindest zum Teil auch im größeren Zafira verfügbar sind, sucht man vergebens und selbst Xenon- oder LED-Scheinwerfer bleiben außen vor, sodass allein ein Abbiege- / Kurvenlicht mit betagter Halogentechnik angeboten wird. Nicht viel für einen Familienvan im Jahre 2014. Da können einige Konkurrenten – gerade auch im benachbarten SUV-Segment – mehr._Opel-Meriva-1.6-CDTI-display

Die Motorisierung

Bei den Motoren hingegen hat Opel mehr Detailliebe an den Tag gelegt. Die beste Wahl ist der aus dem Zafira übernommene Commonrail-Diesel mit 100 kW / 136 PS. Der hat nicht nur genügend Leistung, wenn man einmal zu viert oder mit entsprechendem Gepäck unterwegs ist. Insbesondere kann der 1,6 Liter große Vierzylinder mit einer großen Laufruhe und einem überraschend geringem Geräuschniveau in allen Drehzahlbereichen punkten. _Opel-Meriva-1.6-CDTI-turgriff

Der Verbrauch

Gering ist auch der Verbrauch. Denn im Normzyklus gibt sich der Familien-Opel mit 4,4 Litern Diesel zufrieden. Nicht schlecht für einen immerhin 1,5 Tonnen schweren Minivan, der 197 km/h Spitze läuft und den Spurt auf Tempo 100 in knapp zehn Sekunden absolviert. Damit liegen die Fahrleistungen auf dem Niveau des etwas lauten und ruppigeren Meriva 1.4 Turbo. Nur der Verbrauch liegt 1,5 Liter darunter und das maximale Drehmoment von 320 Nm bei etwas zu hohen 2.000 U/min stellt den Turbobenziner ebenfalls deutlich in den Schatten. Preislich startet der Opel Meriva 1.6 CDTI mit 100 kW / 136 PS bei 24.900,– Euro (Listenpreis) in der Variante Edition._Opel-Meriva-1.6-CDTI-motor

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