Der Opel Insignia Country Tourer auf Schneefahrbahn
Im Schnee fühlt sich der Country Tourer wohl.
 

Vorstellung: Opel Insignia Country Tourer 4×4

Der Opel Insignia Country Tourer macht dank seines Allradantriebes auf blankem Eis vieles richtig. Doch zur Vollendung der Querbeschleunigung reicht es nicht ganz.

15.12.2013 Press Inform

Der Insignia Country-Tourer, der mit Unterbodenschutz, ausgestellten Radhäusern und einem markanten Chrom-Kühlergrill einen auf SUV macht, komplettiert die Insignia Modellpalette. Damit der Auftritt nicht zu einem automobilen potemkinschen Dorf verkommt, gibt es auch einen neuen Allradantrieb. Ob die Rüsselsheimer 4×4-Lösung gleich „der technische Höhepunkt der über einhundertjährigen Geschichte des Allradantriebs im Automobilbau ist“, wie der 4×4-Chassis-Ingenieur Andreas Holl freudestrahlend verkündet, sei mal dahingestellt.

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Insignia Country Tourer Technik

Der grundlegende Aufbau der Technik ist bekannt: Verteilergetriebe an der Vorderachse und eine Allrad-Lamellenkupplung mit elektronischem Differential an der Hinterachse. In der Regel spielt die Vorderachse die erste Geige. Aber bei Bedarf wird innerhalb von einer Zehntelsekunde wird die Antriebskraft nach hinten gefeuert und kann da noch einmal zwischen den Rädern hin und her geschoben werden. Ein kleiner Wermutstropfen ist das Gewicht des Vierradantriebs von 110 Kilogramm. Das ist etwas zu schwer._Insignia-Country-Tourer-oben

 

Vergnügen in den Kurven

Echten Blitz-Jüngern dürfte das egal sein. Die freuen sich, dass der Insignia Country Tourer hecklastig ausgelegt ist und vehementen Gasstößen auch herrliche Schwenks des ansehnlichen Hinterteils hinlegt. Die 250 PS des Turbomotors schieben kräftig an und in schnellen Kurvenkombinationen flitzt die Kraft auch schnell zwischen den Achsen hin und her.

Opel auf Eis

Jetzt geht es zur Königsdisziplin: ein Automobil-Ballett auf blankem Eis, vermeintlich ohne Auffangnetz. Sprich: ESP und Traktionskontrolle aus. Jetzt liegt der Unterschied zwischen einer peinlichen Pirouette mit anschließendem Abflug in den Tiefschnee und einer schönen eleganten Ballettschrittkombination nur am Können und Reaktionsvermögen des Fahrers. So die Annahme. In der Realität wacht das ESP immer ober das Wohl und Wehe des 1.843 Kilogramm schweren und 4,92 Meter langen Kombis. Meldet der Gierratensensor eine zu schnelle Drehung um die Hochachse, greift der Schleuderverhinderer sofort ein und unterbindet die Querbeschleunigung rigoros.

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Verbesserter Allradantrieb

Damit nimmt die Elektronik dem Country Tourer die Dynamik. Damit diese erreicht wird müsste die Hecklastigkeit noch etwas ausgeprägter sein und der Schlupf an den Hinterrädern etwas größer. Diese vorsichtigere Eingriffsstrategie ist durchaus gewollte und sollte dem anvisierten Klientel entgegen kommen. Dass Opel auch anders kann, zeigt der Insignia OPC. Wer sich ohne ESP Eingriff in ein spiegelglattes Kurvenstakkato stürzen will, greift zum Top-Sportler, der ebenso wie der Country Tourer ab dem 25. Januar nächsten Jahres erhältlich ist.

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Der Preis

Die Rüsselsheimer treffen mit dem verbesserten Allradantrieb den Nerv der Zeit: 30.000 Deutsche haben den modellgepflegten Insignia bereits vorbestellt. Rund neun Prozent haben sich für den schicken Country Tourer entschieden. Der gesamte Anteil an neu georderten Allrad-Insignias beträgt 22 Prozent. Der Insignia Country Tourer kommt ab 37.190 Euro als 163 PS-Diesel.

Mehr Infos zum Opel Insignia Country Tourer finden Sie auf der Homepage von Opel.

Vielen Dank an die Kollegen von press-inform.com.

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