Opel Astra GTC
Opel verschärft die Kompaktklasse mit einem Coupé.
 

Vorstellung: Opel Astra GTC

Immer schön, wenn die Kompaktklasse entbiedert wird.

03.01.2012 Online Redaktion

Opel hat im Jahr 2011 ein wenig enttäuscht. 0,3 Prozent liegt man mit den Absätzen hinter dem Vorjahr (26.332 Stück). Das ist nicht dramatisch, in einem Rekordjahr aber unglücklich. 2012 soll ­al­les anders werden. 28.500 Stück sollen es werden. Von einem neuen SUV ist die Rede, und die schon gezeigten Zafira und Ampera sollen kräftig anschieben. Letzterer, weil er ein Segment entert, in dem Opel noch gar nicht vertreten ist.

Und dann lässt man ja noch den neuen Astra GTC aus dem Köcher fliegen. Ein Auto, das an die jugendlicheren Tage erinnern soll (vor staatlichen Rettungs- und austro-kanadisch-russischen Übernahmeangeboten). Eine Zeit, von der man bei Opel ehrfürchtig spricht und sich rühmt, von den Toten Hosen besungen worden zu sein. Auch wenn ihnen das damals peinlich war. So einsichtig kann man werden, wenn die Absätze nicht stimmen.

Opel Astra GTC

Der Astra GTC soll diese neue Lockerheit auf die Straße bringen. 1000 Mal – was 15 Prozent des Astra-Absatzes entspricht. Für so ambitionierte Ziele braucht es freilich mehr als nur eine Coupé-Karosserie, und so haben sich die Ingenieure einiges einfallen lassen, um der sportlichen ­Optik auch gerecht zu werden. Die Vorderachse ist komplett neu, stammt vom OPC (Opel Performance Center) und nennt sich HiPerStrut (für High Performance Strut, also Strebe). Die Federbeine stehen aufrechter als bei einem normalen McPherson-Federbein und verfügen über zwei zusätzliche Kugelgelenke. Der Radträger kann sich so ohne das eigentliche Federbein ­bewegen. Die Lenkeinflüsse werden minimiert. Quasi im Vorbeigehen wurde auch die Spur vorne gleich um 40 Millimeter verbreitert (hinten um 30 Millimeter), und die Karosserie ist jetzt näher am Beton.

Für Nutzwert sorgen ein Kofferraum von 380 bis 1165 Liter, reichlich Ablagefächer und Erwachsenen-taugliche Rücksitze. Alles Dinge, die bei einem Coupé nicht vorausgesetzt werden können. Abgeraten sei vom kleinen Einstiegsbenziner. Nicht zu letzt, weil der nur mit einer Fünfgangschaltung kommt. Alle anderen Motoren bekommen sechs Stufen und haben genug Power, um den GTC so zu fahren, wie er aussieht und wie es Campino damals gerne gehabt hätte. Anfang 2012 komplettiert ein neuer 1,7-Liter-Diesel mit 110 und 130 PS das Programm.

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