Opel Astra dyn voli
Gegen so einen Astra kann man eigentlich nichts mehr einwenden
 

Testbericht: Opel Astra 1,3 CDTI Ecoflex

Je besser der Golf, desto besser seine Konkurrenz!

18.06.2011 Online Redaktion

Die Machtposition des VW Golf in der Kompaktklasse führt dazu, dass sich seine Konkurrenten verbiegen auf der Suche nach dem perfekten Ding, um zumindest eine Chance zu haben, in dieser Kategorie mitzuspielen. So auch beim Opel Astra, den wir hier fahren durften: Das Design ist ja in der aktuellen Generation mehr als ok gelungen, die Bedienung ist nach kurzer Eingewöhnung ohne Tadel und die optionalen Ergonomiesitze sind ohne Umschweife Best-In-Class. Den Kunden darf’s freuen.

Besondere Aufmerksamkeit gilt hier der Stop-Start-Automatik, die den Basisdiesel zum sparsamsten Modell der Astra-Palette macht: 3,9 Liter werden versprochen. Das An- und Abschalten an der Ampel funktioniert flott und friktionsfrei, der Motor verabschiedet sich schon auf den letzten Ausroll-Metern. Interessant auch, dass man eine ganze Weile bergab rollen kann, ohne dass der Murl aufwacht, aber bevor sich jemand in Tiefgarageneinfahrten zu einem Experiment einlässt: kein Motor bedeutet auch keine Servounterstützung!

Auch unterwegs verhält sich das Aggregat unauffällig, der sechste Gang geht einem auch auf der Autobahn nicht ab, solange man im legalen Bereich bleibt. Dass leistungs- und hubraumbedingt der große Beschleunigungskick ausbleibt, ist ebenso verschmerzbar, es muss ja noch Argumente geben für die stärkeren Varianten. Die 6,0 Liter Testverbrauch kamen durch zügige Autobahnetappen zustande, streckenweise waren auch unter 5,5 Liter im Fahrtenbuch vermerkt, was ein angemessener Wert ist.

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