Testbericht: Nissan Note

Wächst im Kleinsein über sich hinaus, sozusagen.

01.02.2010 Autorevue Magazin

Mit 4,10 Metern entwächst der Nissan Note den Kleinen ein wenig, was er mit dem jüngsten Facelift bekräftigt. Am erwachsenen Eindruck ist nicht nur äußerliches Aufbürsten beteiligt (neuer Kühlergrill & Scheinwerfer & Stoßstange vorne, etwas dunklere Leuchten hinten), sondern vor allem innere Verdichtung. Und die schlägt beim Topmodell Tekna durch, auch beim Preis: Unser Note 1,5 dCi mit 103 PS, 240 Nm und Partikelfilter will mit 23.890 Euro aufgewogen werden, dafür bringt er neben seinem leisen Dieselmotor mit molligem Drehmomentverlauf und gut schaltbarem Sechsganggetriebe beispielsweise Klimaautomatik, Parksensoren hinten und Alufelgen mit (ausführliche Aufzählung im Datenkasten). Serienmäßig dabei ist auch das Connect-Naviga­tionssystem, das vom Kauf mobiler Navis abhalten soll: Auf ­wesentliche Funktionen konzentriert, leitet es souverän ans Ziel, lediglich die Pfeildarstellung in der Birdview-Landkarte ist oft ein wenig unklar, eine unterstützende Stimme gibt’s nicht.
Innen frommen neben dem feinen Ambiente von Lederapplikationen (auch an den Sitzen) und Aludekor perfekte Platzverhältnisse für alle, auch fürs Gepäck: Durch Vorschieben der Rückbank wächst der Kofferraum auf 437 Liter, durch Umlegen der Lehnen auf 1332 Liter. Dann kann der doppelte Kofferraumboden (Werksbezeichnung: Flexiboard-System) zum Unterteilen des Laderaumes verwendet oder unauffällig verstaut werden.

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