Nissan Cube Exterieur Statisch Front
Das Auto für den Freund runder Ecken.
 

Testbericht: Nissan Cube

Was Rubik heute fahren würde.

16.08.2010 Online Redaktion

Dank gilt an dieser Stelle den beiden Kollegen, die den Nissan bereits ausgiebig vorgestellt haben (AR 2/2010 sowie 3/2010). Ihr hohes Augenmerk auf das Außergewöhnliche des Cube hat den Blick auf das freigeschaufelt, was dieses Ding hauptberuflich ist: ein Auto. Und zwar kein übles – man muss es nur verstehen. Wer nach Maximaldrehzahl und Nullaufhundert-Werten fragt, liegt vollkommen falsch. Wer die Geräuschkulisse bei 140 moniert, eigentlich auch. Hier geht es um entspanntes Vorankommen in der Großstadt, was ja immer eine gewisse Herausforderung darstellt.

Die Aufgabe wurde gelöst durch angenehme Sitze, eine Rückfahrkamera, an die man sich schnell und gern gewöhnt, ­einen einfach zu bedienenden Tempomaten sowie ein Radio mit AUX-Eingang, dessen Klang die akustische Umwelt zufriedenstellend in den Hintergrund rückt. Des Weiteren sorgt das Panoramaglasdach für ein ausnehmend großzügiges Raum­gefühl (die Abdeckung aus Reispapierverschnitt verschwand dauerhaft in ihrer Parkposition). Alles inklusive, wenn man sich die Vollausstattung gegönnt hat. Auch der Motor bleibt im ­besten Sinne unscheinbar, nur die klickende (Einzelfall?) Kupplung braucht Eingewöhnung.

Vermisst haben wir die von so einem Würfel zu erwartende Übersichtlichkeit, voll versenkbare Kopfstützen, einen sechsten Gang (falls man doch mal auf die Autobahn gerät) und einen Handschuhfachdeckel, der mehr Platz für Beifahrerbeine lässt. Die Sonnenblenden, die die Windschutzscheibe nahezu ­komplett ausfüllen, werden als Kuriosa vermerkt. Und: Wer hat die Tankdeckelentriegelung unter der Lenksäule versteckt? Nichtsdestotrotz: Der Chillout-Effekt bleibt ungetrübt.

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