Testbericht: Mitsubishi Outlander

Die Nase macht den Unterschied.

01.05.2010 Autorevue Magazin

Die SUV-Familien­ähnlichkeit außen wurde mit dem Facelift kleiner, dafür gibt’s eine gemeinsame Antriebseinheit mehr. Von den prinzipiell baugleichen Citroën C-Crosser und Peugeot 4007 unterscheidet sich der Outlander jetzt noch deutlicher durch den grimmigen Blick, von Mitsubishi „Jetfighter-Nose“ betitelt, womit ihre Aufgabenstellung (Freiräumen von Überholspuren aller Art) klar definiert wäre.
Drei Jahre ist der Outlander bereits am Markt und im Straßenbild, mit dem Facelift wurde die Produktion der in Europa georderten Exemplare ins Nedcar-Werk im holländischen Born übersiedelt. Natürlich rüstet der Outlander auch technisch auf, neu im Programm ist der 2,2-l-Common-Rail-Turbodiesel, der auch mit 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe erhältlich ist. Wir fuhren die Topversion Instyle, die um 41.620 Euro bis zu Rückfahrkamera, Touchscreen-Navi und Lederausstattung aufrüstet und ein feines Ambiente für die neue Antriebseinheit abgibt: Der 2,2-l-Turbodiesel liefert 156 PS und 380 Nm, bleibt dabei souverän und unangestrengt und leise, das Doppelkupplungs­getriebe reicht die Gänge ebenso sanft weiter, im Sportmodus ist der Fokus auf ­höhere Drehzahlen gerichtet. Wer die Schaltpunkte dingfest machen will, muss aufmerksam zuhören (oder dem Drehzahlmesser auf die Nadel schauen). Wer mag, kann mittels Schaltpaddles die Gänge selbst sortieren – dass sich die Paddles nicht mit dem Lenkrad mitdrehen, erhöht die Trefferquote nicht unbedingt.
Weitere technische Verdichtung betrifft die souveräne Touchscreen-Navigation, die Xenon-Scheinwerfer sind ab dem Ausstattungslevel Intense+ dabei, und die Hill-Start-Assist-­Control hilft auch beim Wegfahren in der Stadt.

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