Mini Paceman Coupe Cooper S SD
Ein bisschen von allem und doch ein Ganzes.
 

Vorstellung: MINI Paceman

Ein bisschen SUV, ein bisschen Coupé, ein bisschen Kleinwagen.

02.04.2013 Online Redaktion

410 cm Länge, 152 cm Höhe, 1,26 Tonnen Leergewicht, 330 ­Liter Kofferraum. Blendet man das Marketing-Phänomen Mini aus, ist der Paceman ein erstaunlich normales Auto mit souveränem Fahrwerk und leicht erhöhter Sitzposition.

It’s not what you are, it’s what you make of it.

Auf der Jagd nach neuen Nischen ist Mini vom Lifestyle-Kleinwagen zum Geländewagen zum Coupé abgebogen und nun in den Weiten der exklusiveren Kompaktklasse gelandet, wo man sich zum gleichen Preis auch für eine Mercedes A-Klasse oder einen Citroën DS4 entscheiden kann. Offensichtlich ist die Verwandtschaft zum Countryman, der mittlerweile ein Drittel der ­Mini-Verkäufe bestreitet. Außer der schnittigen Karosserie, einem strafferen Fahrwerk und dem Wegfall der Basismotoren bringt der Paceman wenig Neues, die feineren Interieur-Materialen und Türverkleidungen erhält auch der fünftürige Bruder. Die Motorenpalette geht von vernünftig (Cooper D) bis verspielt (Cooper S), der ganz große Rauch kommt erst mit dem John Cooper Works.

Mini Paceman Coupe Cooper S SD

Wir fuhren den Mini Paceman Cooper S, bei dem von der ursprünglichen Ekstase der 184 PS zwischen Luftwiderstand und Leder­polsterung doch einiges verloren geht. Aber man strömt entspannt dahin, freut sich über souveräne Überholmanöver und den niedrigen Geräusch­pegel. Auch Lang­strecke lässt sich gut aushalten. Dass vom aufgezwirbelten Mini-Charakter wenig geblieben ist, muss kein Nachteil sein. Auf den Vordersitzen herrscht luftige Beweglichkeit, sogar hinten lässt es sich gut aushalten. Dem Design geschuldet ist die ­schmale Ladeluke. Insgesamt ist der Paceman ein Mini für Erwachsene – eine Zielgruppe mit Potenzial, könnte man sagen. Die Expansion ­beginnt im März. 

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