Der Moke in gelb
Der neue Moke orientiert sich an der klassischen Formensprache
 

Vorstellung: MINI Moke

Australische Enthusiasten sorgen zusammen mit dem chinesischen Autobauer Cherry für das Comeback des Autos der Beachboy-Generation.

17.10.2013 Press Inform

 

Mit dem Moke ist der urtümlichste, coolste und skurrilste aller Minis wieder zurück. Doch nicht die englische Traditionsmarke schwingt bei der Reanimation des kultigen Beach-Bombers den Taktstock, sondern australische Enthusiasten zusammen mit dem chinesischen Autobauer Cherry.

Das Auto der Beachboy-Generation

Mini besinnt sich immer wieder auf seine Tradition. Erst vor wenigen Jahren haben die Briten ein Konzeptfahrzeug namens Moke vorgestellt, das an den Urahnen erinnern sollte. Immerhin hat kein anderer als der Mini-Vater Alec Issigonis den Moke vor fast 50 Jahren für die British Motor Corporation (BMC) entworfen. Zwischen 1963 und 1992 wurden 50.000 Mokes produziert. Das Auto ohne Dach wurde bald zum Sinnbild-Vehikel für die Beachboy-Generation. „Keine Türen, kein Dach, keine Sorgen“, hieß das Motto.

der Moke in unterschiedlichen Farben

Die Farben des neuen Moke sind schrill

Ende vor 20 Jahren

Doch wer zu spät kommt, bestraft das Leben. 20 Jahre nachdem der letzte Moke in Portugal vom Band gelaufen ist, schlägt der chinesische Autobauer Cherry in Gestalt seiner Tochter Sicar Engineering zusammen mit der australischen Firma Moke International den Briten ein Schnippchen und reanimiert den Klassiker.

Der Moke in weiß

Der Moke hat vier Einzelsitze

Automobile Freiheit

Der neue Moke ist genau alles das, was der alte auch war. Lässig, unkonventionell, eine Ikone der Hippie-Generation und ein Symbol für die automobile Freiheit. Surfbrett reinschmeißen, einfach irgendwo hin fahren und Spaß haben. Wer will, springt unterwegs noch einfach auf. Ohne Türen, ohne Dach, kein Problem. Als Designer konnte das australisch-chinesische Joint Venture den Briten Michael Young gewinnen, der sich bei seinem Entwurf an der ursprünglichen Formensprache orientiert hat. Und das ist gut so.

Der Moke in weiß mit Stoffdach

Das Stoffdach des Moke wird mit Druckknöpfen befestigt

Moderne Technik

So klassisch der Moke auch ausschaut, die Technik ist dennoch moderner: Schließlich hat im 21. Jahrhundert auch die automobile Freiheit ihre Grenzen: Scheibenbremsen vorne, Trommeln hinten, 175er-Reifen, Fronantrieb und eine McPherson-Vorderachse: Der Vierzylinder-Ein-Liter-Motor mit Direkteinspritzung generiert 50 PS und 93 Newtonmeter Drehmoment. Das reicht für eine Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h. Als Getriebe steht eine manuelle Fünfgangschaltung oder eine Automatik zur Wahl. Die neue Version ist mit 3,23 Metern auch um 19 Zentimeter länger als der Urahn. Ähnlich schaut es bei der Breite von 1,66 Metern (plus 30 Zentimeter), der Höhe von 1,56 cm (plus acht Zentimeter) aus.

Der Moke in rot

Der neue Moke ist 3,23 Meter lang

Der eMoke soll folgen

Die chinesisch-australische Moke-Version hat vier Einzelsitze. Das Cockpit konzentriert sich, wie es sich für einen echten Moke gehört, auf das Wesentliche. Die Farben sind genauso unkonventionell-poppig, wie das Auto: orange, grün, weiß, blau, gelb, rot. Da es auch am Strand ab und an regnet, gibt es auch ein Stoffdach zum Anknöpfen. Schon nächstes Jahr sollen die ersten Modelle die Beachboys wieder zum Spaßfahren einladen. In Zukunft soll das auch rein elektrisch möglich sein: der eMoke soll 145 km/h schnell sein und eine Reichweite von 90 Kilometern haben.

 

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