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McLaren 600LT: Ein Viertel in Ehren

Der McLaren 600LT ist streng limitiert, leicht und teuer. Kurzum: ein Musterbeispiel für das Erfolgsrezept aus Woking.

02.07.2018 Online Redaktion

Länge läuft in Woking. Der McLaren 600LT ist mittlerweile das vierte Longtail-Modell der Marke. Nach dem F1 GT, dem 675LT und dem 675LT Spider kommt jetzt der 600LT – womit das Kürzel „LT“ erklärt wäre. Beim McLaren 600LT beläuft sich der Zuwachs auf immerhin 74 Millimeter im Vergleich zum 570S, dem Basisfahrzeug.

McLaren 600LT

Doch was heißt schon „Basisfahrzeug“… McLaren rechnet vor, dass insgesamt 23 Prozent der Teile ausgetauscht wurden, um aus dem 570S einen 600LT zu machen. Also fast ein Viertel. In Summe führen die Änderungen zu einer Leistungssteigerung um 30 PS auf jetzt 600 PS (was den zweiten Teil des Namens erklärt) und 620 Newtonmeter. Herz des Fahrzeugs ist weiterhin der bekannte 3,8-Liter-V8 Biturbo.

Das Gesamtgewicht reduzierte McLaren um 96 Kilogramm auf 1.247 Kilogramm. Ein Karbondach und belüftete Kotflügel aus Carbon machen es möglich – mal abgesehen vom Kohlefaser-Monocoque, das aber quasi das Markenzeichen der Firma aus Woking ist. Kein Auto kommt ohne.

McLaren 600LT Longtail
© Bild: McLaren

Technische Änderungen

Um den McLaren 600LT technisch stärker vom 570S zu unterscheiden erhielt das Fahrzeug außerdem eine Doppelquerlenkeraufhängung aus geschmiedetem Aluminium und das Bremssystem, das bereits in der zweiten Generation der McLaren Super Series eingesetzt wird. Die Akustik des Wagens dürfte beeindruckend sein. Denn das Auto wurde zwar länger, die Abgasanlage aber kürzer. Zudem neigen sich die Endrohre nach oben.

Von außen fallen optisch vor allem der fixierte Spoiler, der längere Heckdiffusor und der größerer Frontsplitter auf. Innen zeichnet sich das Modell durch Carbon-Rennsitze aus, die gegen Aufpreis gegen die Carbonsitze aus dem McLaren Senna getauscht werden können. Rein optisch dominieren roter Stoff und Alcantara das Interieur.

McLaren 600LT Longtail
© Bild: McLaren

McLaren-Kauf muss weh tun

Die Produktion des McLaren beginnt im Oktober. Wer zugreifen möchte, der muss etwa eine Viertel Millionen Euro investieren, wobei der österreichische Fiskus hier noch nicht mit einkalkuliert wurde.

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