Mazda CX5
Spät kommen sie, aber sie sind da. Ein Kompakt-SUV von Mazda.
 

Vorstellung: Mazda CX-5

Mazda kommt sehr spät mit seinem kompakten SUV, tritt aber sauber vorbereitet an.

12.02.2012 Autorevue Magazin

Mazdas einstmals enorme Schlagkraft auf dem österreichischen Markt hat einiger­maßen gelitten. Auch, weil man bis heute kein kompaktes SUV im Programm hatte, und der große CX-7 musste lange Zeit mit einem üppigen Benzin­motor auskommen, was die allgemeine Beliebtheit nicht gerade förderte. Doch jetzt ist Aufschwung in Sicht. Mit Jänner platziert man den CX-5 im Epizentrum des Markt­interesses, schließlich stellen die kompakten SUVs eine wichtige Säule der herrschenden Rekordverkäufe dar.

Es hat also ein bissl gedauert, aber dafür kommt Mazda gut vorbereitet daher. Der CX-5 ist nicht bloß eine Verkleinerung des CX-7, sondern ein völlig neues Auto mit jenen neuen Motoren, die man mit dem hochtrabenden ­Begriff Skyactiv zusammenfasst. Mit einer Verdichtung von 14:1 ist der Benziner ­extrem hoch verdichtet, während der Diesel bei gleicher Kompression ­extrem niedrig verdichtet ­erscheint.

Mazda CX5

Was auch immer das letztlich bedeuten mag, Mazda schafft mit dem Benziner immerhin NoVA-Stufe 6 und mit dem Diesel sogar einen für diese Klasse ungewöhnlich niedrigen CO2-Ausstoß von weniger als 120 g/km. Das Bemerkenswerte: Man will mit dem Diesel sogar den japanischen Markt erobern, wo Diesel bis jetzt ein Fremdwort war, und schafft die dortigen sehr strengen Abgas­limits sogar ohne Stickoxid-Katalysator. Es gibt den CX-5 übrigens als Fronttriebler und mit Allradantrieb, mit Sechsgang-Schaltgetriebe und ­Sechsgang-Wandlerautomatik.

Optisch wie charakterlich gewinnt man den Eindruck, dass sich Mazda an BMW ­orientiert, was ja nicht das Schlechteste ist.

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