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Weltpremiere: Mazda CX-30

Mit dem Mazda CX-30 präsentierten die Japaner am Genfer Autosalon ein neues Kompakt-SUV, das zwischen CX-3 und CX-5 angesiedelt ist.

05.03.2019 Online Redaktion

Am Genfer Autosalon 2019 feiert Mazdas neues SUV Weltpremiere. Der zwischen CX-3 und CX-5 angesiedelte Crossover wird nicht etwa den naheliegenden Namen CX-4 tragen, sondern als CX-30 ins Rennen um die Gunst der Kompakt-SUV-affinen Käuferschaft gehen. In Österreich startet der Verkauf des neuen Mazda CX-30 im Herbst 2019.

Mazda CX-30: Platz schaffen, wo eigentlich keiner ist

Mit 4.395 Millimetern Länge, 1.795 Millimetern Breite, 1.530 Millimetern Höhe und einem Radstand von 2.655 Millimetern soll der CX-30 Kunden ansprechen, die “kompakte urbane Abmessungen mit Platz und Praktikabilität verbinden wollen”. Im optional via elektrischer Heckklappe zugänglichen Kofferraum finden 430 Liter Platz. Die Kofferraumöffnung ist 1.020 Millimeter breit, die Höhe der Ladekante beträgt 731 Millimeter.

© Bild: Mazda

Neuer Mazda-Crossover setzt auf “minimalistische japanische Ästhetik”

Das Design beruht auf einer Weiterentwicklung der Mazda-Formensprache Kodo und stellt “minimalistische japanische Ästhetik” in den Vordergrund. Auf den ersten Blick sticht die schwarze Verkleidung im unteren Karosseriebereich ins Auge, die die Verschmelzung von coupéartiger Dynamik mit der Robustheit eines SUV betonen soll. Statt Charakterlinien setzten die Designer auf Oberflächen, die den Eindruck von Dynamik und Bewegung erzeugen sollen. Die LED-Blinker bekommen eine neue Lichtsignatur. Neun Lackierungen sind für den CX-30 erhältlich, darunter die drei Sonderfarben Magmarot Metallic, Matrixgrau Metallic und Polymetal Grau Metallic.

Reduziertes Design im Innenraum des Mazda CX-30

Im Innenraum des Mazda CX-30 soll die Anordnung von Cockpit und Bedienelementen dem Fahrer eine möglichst intuitive, ablenkungsfreie Steuerung ermöglichen. Im Zentrum steht das 8,8 Zoll große Display, ein Advanced Head-up-Display projiziert wichtige Informationen direkt auf die Windschutzscheibe. In puncto Infotainment verfügt der Mazda CX-30 über ein weiterentwickeltes MZD-Connect-System inklusive Apple CarPlay und Android Auto. Spezielle Dämmungsmaßnahmen reduzieren das Geräuschniveau im Innenraum. Für die Geräusche, die man hören möchte – sprich, Musik – stehen ein von Mazda entwickeltes Audiosystem mit acht Lautsprechern oder ein BOSE-Soundsystem mit zwölf Lautsprechern zur Verfügung.

© Bild: Mazda

Verwandtschaft mit dem Mazda3

Der CX-30 ist nach dem neuen Mazda3 das zweite Fahrzeug auf Basis der neuen Skyactiv-Vehicle-Architektur, die den Fahrkomfort durch den Einsatz diverser Technologien erhöhen soll soll – beispielsweise dem weiterentwickelten i-Activ-Allradsystem, das gemeinsam mit dem G-Vectoring-Control die Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterrädern situationsabhängig steuert und so Traktion und Grip verbessert und den Kraftstoffverbrauch reduziert.

© Bild: Mazda

Drei Antriebsvarianten für den neuen Mazda CX-30

Für den Mazda CX-30 stehen drei Motoren zur Verfügung: ein 2-Liter-Benziner mit 122 PS, ein 1,8-Liter-Diesel mit 116 PS und der Skyactiv-X-Benzinmotor mit Kompressionszündung SPCCI (Spark Plug Controlled Compression Ignition), der die Vorteile eines konventionellen Benzinmotors mit der Effizienz eines Dieselmotors vereinen soll .Alle Motorisierungen sind optional auch mit Allradantrieb erhältlich. Die Skyactiv-Benzinmotoren sind serienmäßig mit dem Mild-Hybrid-System M Hybrid ausgestattet, heißt: Der Verbrenner bekommt Unterstützung von einem Elektromotor samt 24-Volt-Lithium-Ionen-Batterie. Das System soll sowohl die Effizienz des Motors erhöhen als auch Übergänge beim Anfahren, Beschleunigen oder Anhalten gleichmäßiger gestalten.

© Bild: Mazda

Verbesserte Assistenzsysteme für mehr Sicherheit

Verbesserte Assistenzsysteme sollen die Sicherheit der Fahrzeuginsassen erhöhen. Neu ins “i-Activsense”-Portfolio aufgenommen hat Mazda beispielsweise einen Aufmerksamkeitsassistenten, der den Zustand des Fahrers mit Hilfe von Infrarot-Kamera und -LED permanent überwacht und anhand von Parametern wie der Öffnung der Augenlider oder der Blinzelhäufigkeit erkennen soll, ob der Fahrer übermüdet ist. Kommt der Assistent zu diesem Schluss, wird ein akustisches Warnsignal abgegeben. Für den Fall, dass diese keine dauerhafte Aufmerksamkeitssteigerung mit sich bringt, ist das System auch mit dem City-Notbremsassistenten gekoppelt, der müde Fahrer bei Kollisionsgefahr früher warnt. Die neue Frontüberwachung behält die Seitenbereiche des Crossovers mit Hilfe von Radarsensoren im Blick, was beispielsweise bei der Einfahrt in unübersichtliche Kreuzungen hilfreich sein kann. Die erweiterte Stauassistenzsystemfunktion kommt im dichten Autobahnverkehr zum Einsatz und bremst, beschleunigt und lenkt den CX-30 in der wohl langweiligsten aller Fahrsituationen selbsttätig.

© Bild: Mazda

Verkauf des Mazda CX-30 startet 2019, Preis noch unbekannt

In Österreich startet der Verkauf des neuen Mazda CX-30 im Herbst 2019. Die Preise für das Kompakt-SUV sind noch nicht bekannt.

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