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Der Düdeldü
 

Der Düdeldü: Mazda 3 CD150 Revolution Limousine

Man sagt kompakten Limousinen eine gewisse Biederkeit nach. Was für diesen Mazda3 nicht unbedingt stimmen muss.

26.06.2014 Autorevue Magazin

Da wäre etwa dieses unglaub­liche Mitteilungsbedürfnis des Mazda3, das so gar nicht zum Klischee passen mag. Auf­sperren. Piep. Reinsetzen, Startknopf, Zündung. Piep. Piep-piep-piep. An Letzterem sind wir selbst schuld, hätten wir nur auf den richtigen ­Reifendruck geachtet (links hinten fehlten 0,2 bar – was aber wieder für das sensible Ansprechen der Drucksensoren in den Felgen spricht). Sehr schön: Nach dem Starten, wo andere Diesel mürrisch ­herumbrummen, pendelt sich Mazdas 2,2-Liter kurzfristig bei 2000 Touren ein. Und das so, dass der Laie akustisch nicht unterscheiden kann, ob er nun in einem Benziner oder in einem Diesel sitzt. Auch nach dem Warmlauf, wenn sich die Drehzahl auf normalem Level einpendelt, gefällt der Motor mit artigen Manieren. Cremigen Antritt gibt es praktisch von null weg, aber auch höhere Drehzahlen verträgt der Dreier. Ein Blick ins Datenblatt bestätigt das – die Höchstleistung liegt erst bei 4500 Touren an, also 500 mehr als ­üblich. Klingt nach wenig, erspart aber – trotz guter Sechsgangbox – im richtigen Leben den einen oder anderen Schaltvorgang beim Überholen. Fein auch der Durchzug auf der ­Autobahn, wir hatten öfter das Vergnügen, im Rückspiegel runterklappende Kinnladen zu beobachten.

mazda 3 limousine hinten heck seite räder felgen

Im Gegensatz zum runden ­Abgang der ­Dachlinie beim fünftürigen ­Bruder wirkt das Heck aus einem Guss.

Mazda3 Liousine: Von ­wegen Stufenhecklimos sind für Opas.

Sport ist dennoch nicht. Der Dreier lenkt fein und ­präzise, wildes Kurvenwuseln verbieten die komfortable ­Abstimmung und die weichen Gummilager im Fahrwerk. Wir vermerken: Abteilung wohliges Reisen mit ausreichend Überholpotenzial.

mazda 3 limousine cockpit innen innenraum armaturen armaturenbrett

AUFSCHWUNG Pfiffiges Cockpit, ­untadelige Bedienung mit zentralem Drück-Drehrad.

Komplett: Revolution

Dank der üppigen Ausstattung der „Revolution“-Linie fällt das sehr leicht – da ist nichts, was einem abgehen würde, im Gegenteil: Das Head-Up-Display, bei dem die Geschwindigkeit auf eine aus dem Armaturenbrett ausfahrende Scheibe projiziert wird, ist ein netter Zug – ob der gut ablesbaren Armaturen wenige Zentimeter darunter aber ziemlich wertlos.

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