Der Maserati Ghibli S Q4
Der V6-Motor befeuert das 1.870 Kilogramm schwere Vehikel mit 410 PS.
 

Vorstellung: Maserati Ghibli S Q4

Die Allradversion des Maserati Ghibli kommt mit viel Schwung daher. Der kleine Bruder des Quattroporte kommt von außen deutlich schnittiger daher.

31.01.2014 Press Inform

Maserati plant für das Jahr 2015 den Levante, einen SUV mit Allradantrieb. Premiere feiert der Antrieb im Maserati Quattroporte und im Maserati Ghibli S Q4. Und letzteren haben wir uns angeschaut. Der Konkurrent zum 5er BMW und zur Mercedes-Benz-E-Klasse ist von außen deutlich schnittiger, als sein größerer Bruder Quattroporte. Die Scheinwerfer gucken angriffslustiger in die Landschaft und auch das Heck mit scharf angeschnittenen Rückscheinwerfern vermittelt noch einen Schuss mehr Sportlichkeit._Maserati-Ghibli-S-Q4-innen

Modulare Produktionstechniken

Mittlerweile verfolgt auch Maserati modulare Produktionstechniken. Deswegen ist die Antriebseinheit mit dem Quattroporte S Q4 identisch. Also hat auch der Ghibli S Q4 grundsätzlich einen Heckantrieb inklusive Sperrdifferential mit einer zusätzlichen Lamellenkupplung vorne. Dieses Hang-On-Prinzip begünstigt die hecklastige Auslegung des Italieners. Maximal können bis zu 50 Prozent der Kraft nach vorne geleitet werden._Maserati-Ghibli-S-Q4-seite

Der Allrad als Leichtgewicht

Dass der Allrad nur 60 Kilogramm wiegt, ist der Agilität durchaus zuträglich. Also alles identisch wie beim Quattroporte. Auch die geschmeidige ZF-Achtgang-Automatik. Doch der Ghibli fährt sich anders: Wo das Flaggschiff souverän und etwas träge durch die Kurven zieht, tänzelt der Ghibli deutlich nervöser um die Kurven. Das Heck lenkt freudig mit und verleiht so dem 4,97 Meter langen Vehikel den Schuss extra Agilität. „Das ist durchaus so gewollt“, versichert der geistige Vater hinter dem Allradantrieb, Paolo Dellacha. Die Regelsoftware ist ebenfalls noch mehr auf Dynamik getrimmt, lässt dem Heck etwas mehr Auslauf._Maserati-Ghibli-S-Q4-motor

Verschiedene Fahrprogramme

Je nach Gusto und Lenkradkunst lässt sich der Allradantrieb konfigurieren: Bei „Sport“ gestattet die Elektronik möglichst viel Querbeschleunigung, wacht aber im Hintergrund. Der Gegensatz dazu ist das ICE-Modus, der jeden Ausritt schon im Keim erstickt. Wie es sich für einen echten Sportler gehört, lässt sich die Schleuder-Elektronik auch komplett deaktivieren. Dann liegt es in der Hand des Piloten, wie und ob der Ghibli S Q4 um die Kurve kommt._Maserati-Ghibli-S-Q4-rucklichter

Kraft hat der Italo-Mittelklässler

Der V6-Motor befeuert das 1.870 Kilogramm schwere Vehikel mit 410 PS. Aufgrund des etwas geringeren Gewichtes ist der Ghibli bei allen Fahr-Disziplinen einen Hauch besser, als der Quattroporte, erreicht die 100-km/h-Marke in 4,8 Sekunden und ist so um ein Zehntel schneller als der nahe Verwandte und soll bei der Höchstgeschwindigkeit um sage und schreibe einen km/h schneller sein. Der Benzinverbrauch ist mit 10,5 l/100 km identisch._Maserati-Ghibli-S-Q4-detail

Auch was für Klaustrophobiker

Dass der Ghibli mit 4,97 Metern 39 Zentimeter kürzer ist, als der Quattroporte und der Randstand mit drei Metern um 17 Zentimeter geringer ist, merkt man vor allem bei den Platzverhältnissen im Fond. Klaustrophobische Naturen können beruhigt sein. Auch im Ghibli kann man hinten vernünftig Platz nehmen. Den Sitzen vorne mangelt es jedoch an Seitenhalt. Beim Cockpit gibt sich der Maserati auch keine entscheidende Blöße: Das feines Leder gefällt und die Bedienung ist eingängig, aber nicht so intuitiv, wie die der deutschen Konkurrenz._Maserati-Ghibli-S-Q4-front

Verbesserte Verarbeitung

Die Verarbeitung ist ebenfalls verbessert, auch wenn sich im Detail noch einige Schwächen offenbaren. Was der Italiener hat ist Schick und Grandezza, was dem Italiener fehlt, sind die Assistenzsysteme.

Dank geht an die Kollegen von press-inform.com

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