Maserati 250S 1957
Als Rennwagen noch Rennwagen waren
 

Ein richtiger Rennwagen

Dieser 1957er Maserati 250S ist vor allem eines, ein echter Rennwagen

22.08.2014 radical mag

Der 1956er Maserati 200 SI ist optisch wirklich ein Hingucker, aber er ist einfach zu langsam. Also vergrößerte Maserati den Hubraum auf 2,5 Liter – damit schaffte der Vierzylinder dann etwa 235 PS. Zuerst wurde der neue Motor in einem 200S ausprobiert (Chassisnummer 2409), doch dann baute man in Modena etwas Passendes für den neuen 250S, Chassisnummer 2431, das Auto, das wir hier auf den Bildern zeigen. Das Fahrzeug wurde am 31. Dezember 1957 fertig, wurde nach Amerika verschifft zum Händler in Texas, Hall & Shelby. Ja, es handelt sich dabei um Carroll Shelby, und dazu kam Dick Hall, der Bruder des späteren Chaparral-Gründers Jim Hall.Maserati 250S 1957

Schöne Anekdote zu diesem Fahrzeug

Bei einem Rennen in Galveston führte Ed Rose in einem Maserati 300S vor Robert Aylward in genau diesem 250S. Es regnete ohne Ende, und in der letzten Runde schloss Aylward zu Rose auf. In der letzten Kurve versuchte er ihn innen zu überholen, krachte ihm aber in die Seite – und sich wild drehend schlitterten die beiden Fahrzeuge über die Ziellinie. Rose wurde zum Sieger erklärt.

Vielen Dank an die Kollegen von www.radical-classics.com

Ein best-of-Maserati auf autorevue.at

Maserati feiert am 1. Dezember 2014 seinen 100. Geburtstag, wir richten liebend gern unseren Fokus auf die stille Zeit im Jahr und vor allem auf die italienische Kultmarke. Alle Klassiker und Raritäten von Maserati auf einen Blick.

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