Lotus Exige S Roadster
Manche Marken sterben länger als sie leben.
 

Vorstellung: Lotus Exige S Roadster

Lotus lebt aller Realitäten zum Trotz und setzt uns im Juli in einen Exige S Roadster.

25.06.2013 Online Redaktion

Es gibt Tage, an denen will der graue Himmel nicht weichen. Und es gibt Tage, an denen man eine Einladung zum Lotus Exige S Roadster bekommt.

Bekanntermaßen gibt es die Lotus Exige S schon. Und wenn einem, wie Lotus, das Wasser bis zum Hals steht, dann sind selbst bei neuen Modellen keine großen Sprünge drin. Deswegen bleibt auch beim der offenen Variante rein technisch alles beim Alten. Im Heck sitzt der 3,5 Liter Sechszylinder von Toyota, der 350 PS und 400 Newtonmeter leistet – filetiert von einer manuellen Sechsgangschaltung.

Lotus Exige S Roadster

Das Auto gibt es auch in Blau. Wie schön.

Von null auf hundert Stundenkilometern ist der Lotus Exige S Roadster nach 4,0 Sekunden, bei Tempo 233 bremst einen dann die Elektronik – die Engländer müssen das Stoffdach schonen, schließlich kommt das Coupé, zumindest auf dem Papier, auf 274 Stundenkilometer.

Lotus Exige S Roadster fahren

Und das alles gibt es dann am 22. Und 23. Juli zu fahren. Bleiben Sie dran, hier erfahren Sie mehr. Zum Beispiel über den Preis. „Auf Niveau des Coupés“, sagen die einen, „rund 9.000 Euro teurer als der Geschlossene“, die anderen. Die Österreich-Wahrheit dann Ende Juli.

Wir wagen aber einen kurzen Ausblick auf das Fahrerische. 1166 Kilogramm wird der Roadster wiegen. Das ist einerseits Benchmark im Segment, andererseits, wegen des Größenzuwachses bei der Exige nicht das, was sich Puristen erhofft hatten. Der Motor im Heck wird enorme Emotionen wecken. Auch wegen der Akustik. Die 400 Newtonmeter klingen üppig, werden aber, wie schon beim Coupé, spät anliegen. Drehzahlorgien als Radioersatz, wir freuen uns schon.

Lotus Exige S Roadster

Lotus Exige S Roadster

Im Zaum gehalten wird der Lotus Exige S Roadster vom „Dynamic Performance Management“ (DPM). Ein vierstufiges ESP von Bosch. Tour-, Sport- oder Race-Modus stehen zur Wahl. Oder die komplette Deaktivierung. Bei Lotus lauert aber auch in der Elektronik der Geist von Colin Chapman und so fliegt das Gerät auch im Tour-Modus.

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