Lexus RX 450h weiß armaturen innenraum cockpit
Amerikanischer Neoklassizismus es 21. Jahrhunderts sozusagen.
 

Testbericht: Lexus RX 450h F-Sport

Der Pionier unter den Hybrid-SUVs erhält mit dem Facelift eine schnittigere Optik. Darunter bleibt er bis auf kleine Änderungen unverändert.

03.10.2013 Autorevue Magazin

So eine Fahrt in einem Hybrid-Lexus hat viel von gutem Kino: Man folgt dem Handlungsstrang am Bildschirm (nun mit noch mehr Faszination, weil in hochauflösender Darstellung), ist aber persönlich nicht wirklich davon betroffen.

Lexus RX 450h weiß heck hinten seite

Man lässt hier die Plagen der Automobilität weitgehend hinter sich, rollt wie in einem gewaltigen Wattebäuschchen verpackt durch die Gegend – wenn man selber alles richtig macht, also nur ja nicht zu viel Gas geben. Bei sachgemäßer Bedienung ist der Fahrkomfort wirklich exzellent, von der hochkomplexen Antriebstechnologie erlebt man nur die Bildschirmdarstellung, der Rest ist … Warten. Warten, bis sich etwas tut. Zum Beispiel, bis die Macht der Akzeleration Besitz nimmt von den 2,2 Tonnen SUV. Sicher, man könnte es auch dramatischer haben, indem man ein paar Knöpfe bedient und dem System Dynamik einhaucht. Aber wer das braucht, hat leider nichts von einem Hybrid-Lexus verstanden.

Lexus RX 450h weiß rueckbank leder

Diese Schule des Lebens schlägt sich letztlich im Verbrauch nieder.

Ein Schnitt von 9,1 l klingt nicht überragend, weil auf dem Niveau eines gleichwertigen Diesel-SUV, aber bei unvergleichbar höherer Fahrkultur. Und wir ahnen nicht einmal, wie die 6,3 l Normverbrauch theoretisch gehen könnten. Beim Facelift wurden die Optik angeschärft, die Karosserie versteift sowie Lenkung und Fahrwerk in Richtung Feedback überarbeitet, was man aber – siehe oben – besser nicht in den Alltag einfließen lässt.

Lexus RX 450h weiß display

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