Range Rover 3,6 TDV8 Exterieur Seite
Überwindet alle terrestrischen Schwierigkeiten
 

Testbericht: Land Rover Range Rover

Wie es sich anfühlt, wenn man auf die Butterseite fällt.

02.08.2010 Autorevue Magazin

Im Spiel Natur vs. Menschheit steht es aktuell 1:0 (überraschend überlegen am Ball: ­Ejyafjallajökull). Wir empfehlen einen Range Rover als ganzheitliche Fortbewegungs-Alternative, da er terrestrisch jedes Schwierigkeitsprogramm bewältigt und dabei dem materiellen Wohlstand mit seinem knapp 5 x 2-Meter-Maß und dem lichtdurchfluteten Innenraum innerlich wie äußerlich einen klar verständlichen Rahmen verleiht. Was nochmals zu den Isländern führt: Die haben uns das in der goldenen Ära ja vorgemacht.

Der 3,6-l-V8-Turbodiesel liefert im Range Rover auch noch eine Tonspur dazu. Es hebt ein mächtiges Orchester im Motorraum an, etwa so, wie sich im Stummfilm ein Gewitter ankündigt, vor dem die Kojoten mit eingezogenem Hinterteil fliehen, bevor auch nur ein ­Regentropfen gefallen ist. Das machen Alpha-Tiere eben.

Phänomenal dabei: Wie man dieses ernsthafte Gerüstetsein gegen alle Unwegsamkeiten locker in der Hinterhand herumträgt. Schwer (2,7 Tonnen) und weich (Luftfederung) gleitet man über gute und schlechte Wege, hoch über den anderen stehend, in flächen­deckendes Leder und wunderbare Töne aus 14 Lautsprechern (Serie bei Autobiography) gehüllt. Und wenn’s ernst wird, greift man zu diesem ein-und-alles-bestimmenden All-Terrain-Response-Kommando-Rad in der Mittelkonsole und wählt saubere Piktogramme für schmutzigen Untergrund an. Da geht von superschlurzigen Kopfüber-Passagen bis zu ­rumpeligen Geröllhalden-Überquerungen alles, was die Reifen aushalten, wobei das durchschnittlich westeuro­päische Festland-Dasein wenig derartige (legal befahrbare) Abenteuerszenarien bereithält.

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