Charakteristisch kantig.
 

Testbericht: Land Rover Discovery SDV6 HSE

Sechs Zylinder, Acht Gänge, 4×4. Und sieben Sitze obendrein.

01.02.2012 Autorevue Magazin

Hat sich eigentlich schon jemand einen Evoque in Vollausstattung konfiguriert? Da wird der Abstand zum deutlich größeren Discovery plötzlich sehr, sehr klein. Warum also nicht den Disco probefahren?

Im Discovery fährt man erhaben, was sowohl die Sitzposition als auch leidige CO2-Diskussionen angeht. Mit seinem Terrain-Response-System, das Fahrwerk und Allradantrieb samt Untersetzungsgetriebe in fünf verschiedenen Modi auf verschiedene Untergründe justieren kann, ist Geländetauglichkeit Programm und kein bloßer Modegag.

Damit der Verbrauch dennoch im Rahmen bleibt, ist neuerdings bei allen Modellen eine 8-Gang-Automatik an Bord, die durch ihre große Gangspreizung das Drehzahlniveau und somit den Dieselkonsum niedrig hält. Der büffelhafte, laufruhige V6 nimmt die abgesenkten Drehzahlen gelassen hin, liefert ab Standgas Kraft aus jeder Lebenslage. Wir kamen vollbeladen und mit hohem Autobahnschnitt auf 10,2 Liter, was für einen Zweieinhalbtonner mit dem Luftwiderstandsbeiwert einer Schrankwand mehr als beachtlich ist.

Innen herrscht eine Art rustikale Gediegenheit: Alle Bedienelemente lassen sich gewiss auch mit dicken Wollhandschuhen bedienen, dennoch scheint der Abstand zum edleren Range Rover durch hübsche Details wie beispielsweise das lederbespannte Armaturenbrett gar nicht so weit. Ganz besonders, wenn man sich für den HSE entscheidet, der Xenon, Navigationssystem, eine mächtige Harman-Kardon-Anlage und Lederausstattung serienmäßig mitbringt. Leistet man sich obendrein um rund 1.800 Euro das Siebensitz-Paket, wird der Discovery gar zum ultimativen Transport-Tool.

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