Land Rover und Airstream am Polarkreis: Traust dich nie

Weil normale Testfahrten zu vorhersehbar sind, spannt Land Rover einen Airstream an seinen Range Rover Hybrid, bevor es an den Polarkreis geht.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 10.07.2015

Die Konferenz der Land Rover Ingenieure könnte folgendermaßen abgelaufen sein:

„Wir müssen das Hybridsystem bei extremer Kälte testen.“
„Laaaaangweilig“, wirft ein Angestellter ein, „das macht jeder.“
„Wir könnten mit einem Hänger fahren.“
„Hänger fahren ist auch langweilig.“
„Wie wäre es mit einem Airstream?“
„Die sind zu groß.“
„Genau. Nicht einmal Holländer würden mit einem Airstream an den Polarkreis fahren.“
„Traust dich nie.“
„Sag feig.“
„Feig.“

Land Rover und Airstream

Und deswegen hat Land Rover mit der Firma Airstream kooperiert und einen 8,25 Meter langen und 2,5 Tonnen schweren Wohnwagen an den Range Rover Sport Hybrid gehängt, bevor es 4.000 Kilometer in Richtung nördlicher Polarkreis ging. Der Airstream 684 ist das Topprodukt der Marke. Also sowohl in Sachen Dimensionen wie auch Preis und Ausstattung (rund 100.000 Euro werden inklusive Transport fällig).

Die Elektronik hatte also eine Systemleistung von 340 PS und 700 Newtonmeter so zu koordinieren, dass eine 13,1 Meter lange Fuhre würdevoll durch den Schnee kommt. Wobei: bei dem Anhänger hätte es kaum jemand bereut ein paar Stunden auf Hilfe warten zu „müssen“:

Land-Rover-Airstream-Polarkreis-05
© Bild: Land Rover

Land-Rover-Airstream-Polarkreis-07
© Bild: Land Rover
Land-Rover-Airstream-Polarkreis-03
© Bild: Land Rover


Voriger
Nächster