Land Rover im Himalaya: Wie Dörfer in West-Bengalen versorgt werden

In West-Bengalen werden kleine Bergdörfer mit einer Flotte Land Rover Fahrzeuge versorgt. Der älteste stammt aus dem Jahr 1957.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 08.08.2018

Die Relativität ist ein Schweinehund. So sind 31 Kilometer im Jahr 2018 eigentlich keine große Distanz. Außer man muss sie laufen. Oder unter widrigen Bedingungen auf 3.636 Höhenmeter hinter sich bringen. Oder beides. Dann werden 31 Kilometer immer länger und länger.

Land Rover als Versorgungsauto

Gemeint sind die 31 Kilometer zwischen Maneybhanjang und Sandakphu in Westbengalen. Es ist der indische Teil der Himalaya-Region. Hier müssen schwer zugängliche Bergdörfer mit allerlei Dingen versorgt werden. Eine logistische Herkules-Ausgabe, die seit Jahrzehnten mit Land Rover Modellen erledigt wird. Dabei handelt es sich freilich nicht um Range Rover von SV, sondern um ebenso klassische wie hemdsärmelige Land Rover.

Land Rover selbst feiert heuer seinen 70. Geburtstag. Zwar wurde die Marke erst 1978 gegründet, die Briten ziehen aber lieber das Jahr heran, in dem der erste Land Rover – noch unter dem Markendach von Rover – auf den Markt kam. Zu diesem Anlass haben die Briten den Versorgungskonvoi besucht und festgehalten, unter welchen Bedingungen die Fahrzeuge hier ihre Arbeit verrichten.

Video der Land Rover in West-Bengalen:


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