Lamborghini Miura: Als die Erde noch flach war

Verlorene Gefilde. Der Miura erinnert uns an eine Welt, für die es noch lohnte, erwachsen zu werden.

Autorevue Magazin
Veröffentlicht am 21.12.2017

Ein Artikel aus der Autorevue vom Jänner 2018

Wäre er nur stimmig, fänden wir das gelungen. Doch die Könnerschaft dieser Karosseriegestaltung weist weit über Design hinaus. Kein Absolvent des Central Saint Martins Colleges of Art and Design kriegt so etwas heute annähernd hin. Wir schauen den Miura an und blicken in verlorene Welten. Freundlich genug, dass sich diese per Knopfdruck öffnen lassen. Dazu greift man mit verkehrter Hand in die unterste Rippe dieser genial zarten Türkonstruktion und drückt mit dem Daumen dagegen. Weit schwingt sie nicht auf, Schlankheit wird vorausgesetzt. Alte Schule: rechtes Bein voran, kurze Dick-Fosbury Gedenksekunde, mehr oder weniger sanft landet man in dieser großzügig nach hinten weichenden Lederrippenschale. Nichts an dir und dem Auto ist jetzt höher als einen Meter und fünf Zentimeter.

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