BM Rupprechter, BM Leichtfried, BEÖ Vorstand Halasz, Ralleyfahrer Stohl, Klimafonds-Vorstand Höbarth.
 

Österreichweites Ladenetz ÖHUB für E-Fahrzeuge startet

Elf Energieversorger haben ihre Ladestationen zu einem flächendeckenden E-Ladenetz in Österreich zusammengeschlossen – ÖHUB startet im April

20.03.2017 APA

Österreich bekommt ein landesweites Ladenetz für Elektroautos (ÖHUB). Zwar gab es schon bisher E-Tankstellen verschiedener Energieunternehmen – nun aber verbinden elf Versorger ihre Ladestationen. Damit können ab April 1.300 Elektrotankstellen mit einer Ladekarte, Smartphone-App oder Kreditkarte genutzt werden. Bis zum Jahresende sollen 2.000 Ladestationen nutzbar werden, bis 2020 soll das Netzt auf etwa 5.000 Stationen ausgeweitet werden.

Einen Überblick über alle zum Netz gehörenden Ladestationen gibt’s online unter diesem Link.

Überall mit einer Karte tanken

“Mit unserer Initiative verbinden wir die Ladestationen unserer Mitglieder in allen Bundesländern, in fast jeder Region”, so Jürgen Halasz, Vorstandschef des Bundesverbands für Elektromobilität Österreich (BEÖ). “Sie können vom Neusiedler See bis zum Bodensee fahren und dazwischen überall tanken. Wir haben die Schnittstellenzusammenführung gelöst.” Ein mühsamer Stapel an Ladekarten gehöre nun der Geschichte an, so Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima-und Energiefonds. ÖHUB sorge dafür, dass E-Tanken so einfach werde wie Geld abheben – überall mit einer Karte.

11 Energieversorger machen gemeinsame Sache

Halasz, Höbarth, Verkehrsminister Jörg Leichtfried (SPÖ) und Umweltminister Andrä Rupprechter (ÖVP), präsentierten das ÖHUB am Montag vor Journalisten in Wien. Beteiligt sind an dem österreichweiten Ladenetz die Energie AG Oberösterreich, EVN, Energie Steiermark, Energie Wärme und Service, Energie Graz, Innsbrucker Kommunalbetriebe, Kelag, Linz AG, Salzburg AG, Vorarlberger Kraftwerke und Wien Energie.

 

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