Kia Sportage Exterieur Statisch Front
Der Hochsitz.
 

Vorstellung: KIA Sportage

Schon wieder eines dieser Auto, die alles sein wollen.

02.09.2010 Autorevue Magazin

Während andere noch im Tiefschlaf lagen, so gegen Ende des vorigen Jahrhunderts, ­verkaufte Kia bereits tüchtig eine neue Fahrzeuggeneration: den ­Geländewagen, der eigentlich schon eher ein Pkw war und mittlerweile SUV genannt wird. Diese Autos sollten noch zur tragenden Säule einer ­koreanischen Erfolgsgeschichte werden. Und hier kommt ­bereits die dritte Generation des Kia Sportage, eines der ­ersten Vertreter der kompakten SUVs.

Das Auto ist wirklich neu, denn bis auf Teile der Vorderachse und zwei Motoren ­wurde nichts vom Vorgänger übernommen. Das Design folgt der aktuellen Schreyerschen Linienführung, die ja
als sehr gelungen bezeichnet werden kann, jedenfalls ist von der ­asiatischen Pummeligkeit nichts mehr ­übrig. Die Marke Kia gewinnt also schon alleine durch das Design zusehends an Schärfe im Auftritt.

Die ­Autos für Europa werden im Werk Zilina in der ­Ostslowakei gebaut, für den Rest der Welt aber auch noch in China und Korea. Und es gibt sogar eine wichtige österreichische Komponente: Der Allradantrieb ist steirisch, wurde bei Magna ­Powertrain entwickelt und wird in Korea in ­einem gemeinsamen Werk von ­Magna und Hyundai-Kia gebaut, was geradezu zwingend darauf schließen lässt, dass bald in allen Kias und Hyundais steirische Allradherzen zu finden sein werden (Kernstück des Systems ist eine Reiblamellenkupplung mit hochgradig ­vernetzter und damit hoch­intelligenter elektronischer Steuerung).

Zwei bekannte Motoren (2,0-Liter-Benziner und Diesel) gibt es gleich zu Verkaufsstart im September, zwei neue hubraumschlankere ­Varianten ­(siehe Datenkasten) ab Jahresende, die dann auch gleich serien­mäßig mit Start-Stopp-Automatik. Die beiden Zwei­liter-Aggregate haben ausschließlich ­Allradantrieb, die sparsamen kleineren Motoren werden mit Frontantrieb kombiniert.

Kias Angebotspalette spiegelt offenbar wider, was weltweit wirklich der Trend der nächsten Jahre sein wird: hochwertige, geräumige und umfassend nutzbare Autos mit sehr ­moderater Motorisierung, damit die Unterhaltskosten im Rahmen bleiben.

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