kia optima active pro hybrid seitlich vorne front
Staugleiter - Stadtsegler Optima Active Pro Hybrid
 

Testbericht: KIA Optima Active Pro Hybrid

Wohlfühllimousine, unspektakulär angenehm im Auftreten wie auch im Benehmen.

14.09.2013 Autorevue Magazin

Natürlich konnte es nicht sehr lange dauern, bis auch ein koreanisches Hybridauto auftaucht. Und wie wir es mittlerweile schon gewöhnt sind, in überraschend schlüssiger Qualität. Man könnte sagen: Diese Autos werfen nicht lange Fragen auf, sondern liefern sofort Antworten.

Zuerst einmal handelt es sich um eine Wohlfühllimousine, unspektakulär angenehm im Auftreten wie auch im Benehmen. Die technische Raffinesse hält sich im Hintergrund. Neben der verbesserten Energiebilanz vor allem im Stadtverkehr bringt der Hybridantrieb auch noch eines: Ruhe und Gelassenheit ins System Auto-Fahrer.

Technisch ist der Hybridantrieb des Optima ganz ähnlich ­aufgebaut wie der des BMW 7 ActiveHybrid.

Es handelt sich ebenfalls um einen Parallelhybrid, dessen Herz ein Elektromotor darstellt, der anstatt des Drehmomentwandlers zwischen Benzin­motor und Automatikgetriebe platziert ist. Die Batterietechnik ist mit einem Lithium-Polymer-Akku auf höchstem Stand. Rein elektrisches Fahren und Segeln ist durch eine zusätzliche Trennkupplung möglich. Im Wesentlichen wird aber auch hier die ­Arbeit des Benzinmotors durch die elektromotorische Unterstützung in einen verbrauchsgünstigen Bereich verlagert, womit sich vor allem ein hoher Verbrauch im Stadtverkehr abfangen lässt. Der Fahrer hat damit nichts zu schaffen, alles geht automatisch.

Premiumanmutung

Bemerkenswert ist auch die solide Gesamtverfassung des neuen Optima. Als vorerst noch immer selbstbewusste Europäer würden wir ihn auf dem Level eines VW Passat einstufen, also schon scharf unter Premium.

Um Skepsis vor der neuen Technologie zu dämpfen: Genauso wie bei allen anderen Kias gibt es 7 Jahre und 150.000 Kilometer Garantie.

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