Kia OPtima
Klassische Form...
 

Vorstellung: KIA Optima

Frischer Wind im stetig schrumpfenden Segment der klassischen Familienlimousinen.

22.02.2012 Autorevue Magazin

Kia gilt mittlerweile als ­Musterbeispiel für konsequentes ­Beackern der Automobil­märkte. Alleine in diesem Jahr hat man zwei Modelle neu eingeführt, die mit großer ­Beachtung an­genommen wurden: Zuerst den Picanto, der prompt den großen Klein­wagentest in unserem Juni-Heft gewann, und kürzlich erst den kleinen kompakten Rio, der wiederum in unserem ­Vergleichstest im Heft 1/2012 auf ­Seite 46 tadellose Figur macht. Und jetzt der komplett neue Optima: Mit dieser Limousine in der Größe eines VW Passat will man zeigen, dass auch in dieser Klasse, wo man seit Jahren über sin­ken­de Beliebtheit klagt, Erfolg möglich ist – auch in ­Europa. Konstruktive Ähnlichkeiten mit dem Konzernbruder Hyundai i40 weist man gleich zurück, der Kia Optima sei um einiges größer und im Übrigen auch nicht als Kombi erhältlich.

Dabei ist dieses Marktsegment sozu­sagen Kombiland, die meisten Hersteller verkaufen hier mehr Kombis als Limousinen. Warum man sich vom ­Optima trotzdem ­einiges verspricht: Er sei eine hübsche ­Limousine mit sehr flottem Auftreten, eher sportlichem Charakter und ­exzellentem Preis-/Leistungsverhältnis.

Was wir eigentlich alles bestätigen können. Die Konturen erscheinen, wie von Kia mittlerweile gewöhnt, durchaus mutig. Die Gürtellinie wurde hoch, die Dachpartie niedrig gehalten, was sehr dem Zeitgeschmack entspricht. Das ganze Auto erscheint durchaus aus einem Guss. In der Variante mit Schiebedach ergibt dieses Layout ­allerdings knappe Kopffreiheit.

Geplant sind drei Motor­varianten, wobei vorerst nur die beliebteste sofort lieferbar sein wird, nämlich der 1,7-Liter-Diesel mit 136 PS. Im Sommer wird ein Benziner mit 170 PS folgen, und für Herbst ist auch noch ein Benzin-Hybrid geplant (150-PS-Benzinmotor kombiniert mit einem 40-PS-Elektromotor). Mit dem Diesel konnten wir schon fahren. Er fühlt sich recht komfortabel und auch gegenwärtig an und passt so gut zur eher sportlichen Fahrwerksabstimmung. Auch die Lenkung ist für Limousinenverhältnisse ziemlich direkt ausgelegt.

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