Kia Forte Hybrid Exterieur Statisch Heck
Der Forte steckt Kias Kompetenzen ab...
 

Testbericht: KIA Forte

Kia präsentiert seine Sicht der Dinge zum Thema Hybridantrieb.

28.01.2011 Autorevue Magazin

Während wir längst koreanische Fernsehgeräte benutzen, schon zum Frühstück heimlich Taekwondo üben, koreanische Autos fahren und jüngst auch immer häufiger koreanisch ­essen gehen, fragen wir uns natürlich, was dieses Volk aus dem Fernen Osten noch alles mit uns vorhat, ohne dass wir es so richtig wahrhaben.

Mercedes und BMW wollen sie ­offensichtlich nicht an den Karren fahren, um nicht in den lichten Höhen des technischen Aufwandes zu verglühen. Koreaner wollen eher ­dabei sein, nicht olympisch, sondern dort, wo es Geld zu verdienen gibt. Zuerst haben sie uns die kompakten SUVs geschickt, mittlerweile spielen sie virtuos bei Kleinwagen und in der Kompaktklasse mit. Doch was kommt dann?

Unlängst hat sich ein warnwestenfarbener Kia nach ­Österreich verirrt, den es ­genau so bei uns nicht geben wird, an dem wir aber wunderbar ablesen konnten, was Kia in der nächsten Zeit beabsichtigt. Der Kia Forte hat einen Hybridantrieb, keinen so aufwendigen wie der Toyota Prius, eher nach dem Muster von Honda gestrickt (der Elektromotor/Generator sitzt zwischen dem Verbrennungs­motor und dem stufenlosen CVT-Getriebe, rein elektrisches Fahren ist nicht möglich), wenngleich eines nicht zu leugnen ist: Die Fahrzeugdimensionen des Prius hält man für durchaus angebracht.

Als Energiespeicher wird hier erstmals eine Lithium-­Polymer-Batterie verwendet, denn mit LG hat man einen potenten und mittlerweile ­allseits bekannten Elektronik-Konzern im eigenen Land zur Hand. Das Auto fährt sich ­tadellos. Man könnte allerdings kritisieren, dass sich die Rücksitze nicht umklappen lassen, weil dort die Batterie sitzt, aber das war ja beim ­frühen Prius auch so. Technisch wirkt das Paket bereits sehr ausgereift. Man rechnet sogar damit, dass die Batterie nach 300.000 Kilometern immer noch rege Lebenszeichen von sich gibt.
Und man überlässt natürlich nichts dem Zufall. Derzeit wird der Kia Forte Hybrid ­gerne von koreanischen Taxiunternehmen geordert. Das hängt auch damit zusammen, dass er mit Flüssiggas zu ­betreiben ist, weil Benzin in Korea sündhaft teuer ist und Diesel nicht einmal ein Thema.

Mit unserem Autopreisrechner alle Preise für Neu- und Gebrauchtwagen gratis berechnen!
Mehr zum Thema