Jaguar XF Sportbrake Kombi Testbericht
Voll auf Linie.
 

Vorstellung: Jaguar XF Sportbrake

Heutzutage darf einem ein Jaguar Kombi nix ausmachen – muss er aber auch nicht.

22.02.2013 Autorevue Magazin

Wir wollen uns nicht lange ­damit aufhalten, ob nun ein Vier­zylinder oder ein Kombi oder gar die Kombination aus beidem zu Jaguar passt. Diese Minenfelder hat der unglückliche X-Type bereinigt. Der Vierzylinder ist dem Zeitgeist (Flottenverbrauch!) geschuldet und funktioniert, wie wir aus der Limousine wissen, prima. Der Kombi, also der Jaguar XF Sportbrake, dem man jetzt mit ­etwas Fantasie – und dem in letzter Zeit arg strapazierten Terminus „Shooting Brake“ – eine ur-englische Vergangenheit andichten könnte, ist nichts anderes als die schlauere Limousine. Und nebenbei auch die Karosserieform, die in Europa mittlerweile die Hälfte aller Verkäufe in dieser Klasse ausmacht. Das ist auch deutlich an der Verkaufsstrategie und am Motorenangebot ­sichtbar: Der Kombi wird nur in Europa und ausschließlich mit Dieselmotoren angeboten.

Jaguar XF Sportbrake Kombi Testbericht

Schon der Vierzylinder sorgt für erheiternde Fahr­leistungen, surft solide auf der Drehmomentwelle durch die acht Gänge der sanft schaltenden Automatik. Richtig sou­verän wird es dann mit dem Sechszylinder, der einem auch sportliche Gangart ermöglicht. Fahrwerk, Bremsen sowie die Lenkung besitzen ausreichend Schärfe, ohne ­einen anzutreiben. Man kann, wenn man möchte, wird aber in Ruhe gelassen, wenn nicht.

Jaguar XF Sportbrake Kombi Testbericht

Das Heckabteil ist mit maximal 1675 Litern etwa so groß wie bei der Konkurrenz, dazu mit denselben feinen Teppichen ausgelegt wie der Fahrgastraum vorne. Per Hebelzupfer flachgelegte Rücklehnen und ein Schienensystem zum Einspreizen der Ladung sind mittlerweile Pflicht – der Sportbrake macht da keine Ausnahme.Christoph Jordan

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