Jaguar XF 2,2 D Sportbrake front vorne
Ein Kombi in voller Jaguar-Würde.
 

Testbericht: Jaguar XF 2,2 D Sportbrake

Wer Schönheit und Eleganz schätzt, kann jetzt auch ziemlich viel davon einladen (und dennoch beim Motor sparen).

14.09.2013 Autorevue Magazin

550 bis 1675 Liter Laderaum, da gingen sich sogar raum­greifende Erregungen aus, aber man muss einen Jaguar-Diesel-Kombi in der Oberklasse nicht zum Untergang des Abend­landes hochjazzen. Man kann aber zwecks BMWmercedes­audivermeidung freudig zugreifen und notieren: liebgewonnene Front des XF, etwas schweres Heck mit einer fein in Alu ­gefassten Fensterlinie, die weniger der Aussicht nach hinten frommt als dem landläufigen Verständnis von Lifestyle, fesche Aluleiste zwischen den Heckleuchten, und dass der leuch­tende Teil der Rücklichter stehen bleibt, wenn die Heckklappe öffnet, ist intelligenter gelöst als beispielsweise beim Audi Q3 (Seite 62).

Klappe auf!

Sie öffnet gegen Aufpreis elektrisch, am Ladeboden ­lauern verschiebbare Barrieren und Zurrösen, die Hutablage lässt sich in ihren Führungsschienen ein wenig nach oben lupfen. Man darf nur vor dem Wegfahren nicht vergessen, sie wieder nach unten zu schieben, sonst ist das Sichtfeld nach hinten halbiert.

Jaguar XF 2,2 D Sportbrake heckklappe

Wir fuhren den Basismotor, also den 2,2-l-Turbodiesel mit 200 PS und 450 Nm samt Achtgang-Automatik. Sport­liches überlässt er den V6-­Turbodieseln, aber stilvolle Sou­veränität spielt er locker ein, auch beim Verbrauch: ­Autobahnfahrten im legalen Tempobereich wollen mit knappen sieben Litern honoriert werden, in der Stadt ­gehen sich Verbräuche unter acht Liter aus.

Jaguar XF 2,2 D Sportbrake heckleuchte detail

Detailverliebtheit im Innenraum

Eine Kunstform für sich ist das lederbezogene Armaturenbrett, ein bisserl eine Kunstform ist auch das Bedienen zum Beispiel der Klimatisierung, weil in den Bildschirm ausgelagert. Dort müssen die Tasten jetzt freigeschaufelt werden, wir notieren: Sollen nur die halben Knopferln sichtbar sein, muss ungefähr doppelt so oft gedrückt werden. Praktischer als manuelle Taster ist das nicht, aber schöner. Gleiches gilt für den Drehknopf-Automatikwählhebel, noch ­immer die zärtlichste und ­nobelste Art, Gänge zu wählen.

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