Andreas Riedmann
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Jaguar XF E-Performance – Breitenwirkung

In seiner Neuauflage soll der XF auch mehrheitstauglicher werden. Wir haben den Einstiegsdiesel ­probiert, gegen den der Fuhrparkchef kaum ein Argument finden wird.

Autorevue Magazin
Veröffentlicht am 28.12.2015

Wer bei einem großen Jaguar reflexartig an souverän motorisierte, hubraumstarke Limousinen denkt, wird hier im Weltbild schwer erschüttert. Einstiegsversion. Selbstzünder. Zwei Liter Hubraum. 163 PS, immerhin. Das will im Kopf irgendwie keine stimmige Kombination abgeben. Doch dann sitzt man drinnen – und es entpuppt sich alles als halb so wild. Nach dem Anstarten ist das Arbeitsprinzip des Vierzylinders noch überraschend deutlich wahrzunehmen, verschwindet aber recht rasch hinter den Fahrgeräuschen. Überhaupt: Rasch. Der XF fühlt sich beim Fahren nicht an wie eine ausgewachsene 5-Meter-Limousine, eher eine Nummer kleiner. Dank konsequentem Leichtbau und Alukarosserie wuchtet der XF nur 1555 Kilo auf die Waage, daher hat der neue Ingenium-Diesel leichtes Spiel. Längsdynamisch gibt sich selbst die Einstiegsvariante keine Blöße – was im Umkehrschluss auch Sparsamkeit bedeutet. Lässt man den XF in all seiner Geschmeidigkeit leistungsarm dahingleiten, stehen Verbrauchswerte am Bordcomputer, die auch gut in die Kleinwagenliga passen würden. Ohne zum Verkehrshindernis zu werden, haben wir 4,5 Liter zusammengebracht, und das ganz ohne Plug-In-Schmähs.

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