Hyundai i30 Exterieur Dynamisch Front
Der Fluss der Linien reißt jedenfalls auch an der Flanke nicht ab...
 

Vorstellung: Hyundai i30

Rezept für nahtlosen Erfolg: Einfach immer besser sein als der Vorgänger, und zwar so richtig.

31.10.2011 Autorevue Magazin

Vier Jahre sind wenig Zeit für einen kompletten Modellzyklus, allerdings eher in Europa. Japan und Korea waren da immer schneller, unabhängig davon, ob die Autos nach vier Jahren eh schon ablösereif dastanden (das war früher) oder nicht. Damit sind wir in der Gegenwart, denn beim aktuellen i30 wurln die Verkaufs­zahlen seit Markteinführung 2007, 2010 war überhaupt das stärkste Jahr, was für die gesamte Marke gilt: 3,6 Millionen Pkw weltweit, damit liegt ­Hyundai auf Rang 5, und einige etablierte Hersteller dürfen sich schon warm anziehen.

Besonders beim Anblick des neuen i30: Gewachsen, durchtrainiert mit durchgängigem Schwung von vorne bis hinten (Fluidic Sculpture nennt Hyundai die neue Designsprache, da gibt’s keinen sachlichen Einwand), geschärft nach Art des ebenfalls sehr neuen i40. Entworfen wurde der i30 in ­Hyundais Entwicklungs­zentrum in Rüsselsheim, was eine erste Anprobe glaubwürdig unterstreicht: Auch groß gewachsene Europäer passen gut in die Sitze, die Kopfstützen stützen wirklich kopf.

Derlei gilt auch für den Fond, wo die Kopffreiheit aber ein wenig darunter leidet, dass auch der neue i30 hinten nach Coupé aussehen will. Sagen wir so: Bis 1,80 ­Meter wird man nichts merken, darüber schon. Mit 4,30 Metern ist der neue i30 lediglich um zwei Zentimeter länger als der alte, obendrein einen halben Zentimeter breiter und einen niedriger – hier wurde Maß gehalten und im Detail optimiert, weshalb der Kofferraum (378 Liter) jetzt um zehn Prozent gewachsen ist. Ladeboden als auch Ladekante sind allerdings so hoch, dass man vermuten darf, die De­signer wären nicht täglich zum Wocheneinkauf gefahren.

Sechs Motoren dürfen erwartet werden, drei Diesel (1,4 l /90 PS und zwei 1,6 l mit 110 oder 128 PS) und drei Benziner (1,4 l/100 PS, 1,6 l mit 120 oder, als Direkteinspritzer, mit 135 PS), alle mit Sechsgang-Getriebe. Die 1,6-l-Aggregate gibt es gegen Aufpreis mit Sechsgangautomatik.

Das Fahrwerk liegt mit ­McPherson-Federbeinen vorne und Mehrlenker-Hinterachse sehr gut im Umfeld der Kompakten, Feinheiten der Abstimmung wird die erste Probefahrt offenlegen.

Stolz ist Hyundai auf die Materialien, besonders das ­Leder soll dank neuartiger ­Beschichtung mehr wie Leder denn wie Beschichtung wirken. Erstes Befummeln zeigt: könnte gelingen, wiewohl Leder im Auto (dramatische Schwankungen bei Temperatur und Luftfeuchtigkeit) unbeschichtet nicht alt wird, das spürt man dann beim Berühren.

Technologisch bedient sich der i30 auch bei höheren Klassen, auf der Aufpreisliste werden Einparkhilfe, Rückfahr­kamera, Navigation, Xenon, Glashub-/Schiebedach zu ­finden sein, fürs sportliche ­Abschmecken auch ein Startknopf. Erstes Drücken im Frühjahr 2012, die Preise ­werden rechtzeitig davor feststehen.

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