hyundai i20 comfort blau seite front
Retro Nicht nur die Mittelkonsole, auch Lenkung und Fahrverhalten.
 

Testbericht: Hyundai i20 1,25 Comfort

Damit der Schwung auch bei den Kleinen weitergeht.

06.10.2013 Autorevue Magazin

Es ist schon beachtlich, welchen Lauf Hyundai in den letzten Monaten hat: Das SUV ix35 hatte Lieferfristen, mit denen wahrlich niemand gerechnet hat. Der i30, der ob seiner Qualitätsanmutung selbst dem VW-Boss ein wenig ­unheimlich war, und der i40, der mit seinem feudalen Platzangebot in der Mittelklasse lockt.

Facelift

Besonders an der Front gab es große Kosmetik, die sich nun mit dem familientypischen Kühlergrill sowie LED-Tagfahrleuchten bemerkbar macht. Aber auch der Innenraum wurde mit kleinen Maßnahmen wie Soft-Touch-Oberflächen und neuen Stoffen auf Vordermann gebracht. Zugegeben, das Design der Mittelkonsole hat einen leichten Retro-Touch, dafür ist es ergonomisch völlig okay. Es entwickelt sich überhaupt langsam zum Markenzeichen, dass bei Hyundai die Praktikabilität ganz vorne steht – man denkt an diejenigen, die das Auto auch benutzen: Ablagen gibt es in großer Zahl, die Positionierung der AUX-Schnittstelle haben wir schon öfter gelobt.

hyundai i20 comfort blau heck

Generell macht der i20 für einen Kleinwagen einen luftigen Eindruck, nie kommt man sich irgendwie eingeengt vor. Auch beim Kofferraum gibt es – mit Ausnahme des billigen Nadelfilzbodens – keinen Fehler. 370 bis 1060 Liter stehen zur Verfügung, da geht sich auch ein Mountainbike locker aus.

Bleibt das Fahren:

Motor und Getriebe sind unauffälliger Durchschnitt. Selbst auf der Autobahn gibt es mit dem 1,25er keine Blöße, allein der Prospektverbrauch rückt dann in weitere Ferne. Nur die Lenkung ist gestrig gefühllos. Stört aber nicht gravierend, da Kurvenwedeln mit dem wackelnden hohen Aufbau ohnehin keine Freude ist – hier freut man sich lieber über Komfort und Kofferraum.

hyundai i20 comfort blau heck hinten seite

 

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