honda cr-v vorne front seite
 

Testbericht: Honda CR-V 1,6 i-DTEC Liefstyle

Eine Beweisführung.

25.01.2014 Autorevue Magazin

Nein, keine ironische Interpretation des Titels: Der CR-V ist schlicht ein cleveres Auto, ein rollender Beweis, dass nicht alle SUVs böse Vehikel sind. Das beginnt unter der Haube. Honda war immer schon berühmt für seine Motoren, auch tadellose Diesel bringen sie zusammen. Der große 2,2-Liter wurde mit unzähligen Auszeichnungen prämiert – sein neuer, kleiner 1,6-Liter-Bruder, der hier zum Einsatz kommt, wird gewiss in seine Fußstapfen ­treten, da sind wir uns ­sicher.

Honda CR-V innenraum cockpit innen

Zweistöckig Oben sitzt der monochrome Bordcomputer, unten das Navigationssystem.

CR-V 1,6 i-DTEC wird Vorschusslorbeeren gerecht

Nach dem Kaltstart noch recht klar als Diesel zu identi­fizieren, tritt er bei Erreichen der ­Betriebstemperatur in ein ­Stadium der geräuscharmen Flockigkeit. Der Antritt ist für die Kubatur schlicht sensationell, 300 Nm schupfen den rund 1600 Kilo schweren Honda artig auf Marschgeschwindigkeit. Assistiert wird man dabei von der knackigen, kürzer übersetzten 6-Gang-Box, deren Schalthebel mitten aus dem Armaturenbrett ragt. Sehr fein: Beim Cruisen pendelt sich der Momentanverbrauch bei Wunzwerten ein, wir kamen gesamt auf 5,2 Liter, was für ein SUV dieser Größe mehr als respektabel ist. Man spart also durchaus, wenn man auf den (zumeist unnützen) Allradantrieb verzichtet.

Leben im CR-V

Sonst? Tadellose Sitzposi­tion, gewöhnungsbedürftige, aber untadelige Armaturen – nur die Bluetooth-Einheit, die das Handy ausschließlich per Sprachsteuerung koppeln lässt, war uns ein Rätsel. Auch das Navigationssystem wirkt nicht mehr ganz wie auf der Höhe der Zeit – man kann es bei der Bestellung getrost weglassen. Das Platzangebot geht vorne wie hinten absolut in Ordnung, auch Ablagen gibt es sonder Zahl. Praktisch: per Fingerzupfer plättbare Rückbank.

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